Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ab dem 10. Januar löst in Italien die 2G-Regel vielerorts den bisherigen „Green Pass“ ab. Auch der öffentliche Nah- und Fernverkehr fällt darunter.
+
Ab dem 10. Januar löst in Italien die 2G-Regel vielerorts den bisherigen „Green Pass“ ab. Auch der öffentliche Nah- und Fernverkehr fällt darunter. (Archivbild)

Start im Januar

Corona-Regeln: Italien weitet 2G-Regel massiv aus

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
    schließen

Auch in Italien steigen die Infektionszahlen stark an. Die Regierung steuert gegen und verschärft etliche Corona-Regeln. Diese gelten ab 10. Januar.

Rom – Die italienische Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hat eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. So gilt ab dem 10.01.2022 und vorerst bis 31.03.2022 eine landesübergreifende 2G-Regel, etwa in Hotels, Kongresszentren, in allen Bussen und Bahnen sowie in Skiliften und auf Großveranstaltungen. Das gab der Palazzo Chigi in der Nacht zu Donnerstag (30.12.2021) in Rom bekannt. Viele italienische Medien sprachen daraufhin von einem „Lockdown für Ungeimpfte“.

Damit reagiert Italiens Regierung auf die steigenden Corona-Infektionszahlen der vergangenen Wochen. Am Mittwochabend meldeten die Behörden rund 98.000 Corona-Neuinfektionen und fast 150 Tote mit dem Virus binnen eines Tages. Auch das RKI in Deutschland nimmt Italien wegen der stark ansteigenden Fallzahlen ab 01.01.2022 in die Liste der Hochrisikogebiete auf. Wegen der vielen Ansteckungen und der daraus folgenden Isolationspflicht befürchteten einige Regionen, dass ihnen das Personal zum Beispiel im Schienenverkehr oder in den Krankenhäusern abhandenkommen könnte.

2G: Strengere Corona-Regeln in Italien – Quarantäne wird aber gelockert

Aus diesem Grund beschloss die Regierung, die vorsorgliche Quarantäne für Geimpfte und Genesene auszusetzen, die engen Kontakt mit einer nachweislich positiv-getesteten Person hatten. Für Geimpfte gilt das allerdings nur, wenn sie geboostert sind oder die zweite Impfung nicht länger als 120 Tage zurückliegt.

Die Menschen müssen nach dem Kontakt in jedem Fall zehn Tage lang eine FFP2-Maske tragen. Wer Symptome zeige, muss außerdem einen PCR- oder Antigen-Schnelltest nach fünf Tagen machen. Für Ungeimpfte, die Kontakt mit einem Infizierten hatten oder sich angesteckt haben, bleibt die Quarantäne- beziehungsweise Isolationspflicht von zehn Tagen bestehen. Ein sich Freitesten sei jedoch möglich. (ska/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare