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Ausländische Reisende dürfen wieder ins Land – vorausgesetzt, sie können einen vollen Impfschutz, möglichst mit Booster-Shot, oder eine überstandene Covid-19-Erkrankung nachweisen.
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Ausländische Reisende dürfen wieder ins Land – vorausgesetzt, sie können einen vollen Impfschutz, möglichst mit Booster-Shot, oder eine überstandene Covid-19-Erkrankung nachweisen.

Coronavirus

Israel lockert Corona-Regeln für Reisende

  • Inge Günther
    VonInge Günther
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Trotz hoher Corona-Infektionszahlen lockert Israel seine Einreiseregeln, auch für Menschen aus dem Ausland: Sie dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder ins Land.

Israel gehörte zu den ersten Ländern weltweit, die nach dem Auftauchen der Omikron-Variante ihre Grenzen weithin dichtmachten. Nun, da auch die hiesigen Infektionszahlen rapide steigen, wird gelockert. Seit Freitag fallen die meisten Reisebeschränkungen weg. Das israelische Gesundheitsministerium hat auf Weisung seines Generaldirektors Nachman Shai die als Hochrisikogebiete eingestuften Staaten komplett von der Roten Liste gestrichen. Angesichts der steil ansteigenden Corona-Kurve machten die bisherigen Restriktionen, um Omikron außen vor zu lassen, nicht länger Sinn.

Erspart bleibt damit nicht nur Israelis, vor Aus- oder Wiedereinreise beim eigens eingerichteten Komitee der Gesundheitsbehörden eine Sondergenehmigung zu beantragen. Die war bislang in begründeten Ausnahmefällen wie dringenden Familienangelegenheiten erst nach nervenaufreibender Prozedur gewährt worden. Fortan belässt man es beim Appell, nicht wirklich nötige Trips ins Ausland zu vermeiden.

Auch ausländische Reisende dürfen wieder ins Land – vorausgesetzt, sie können einen vollen Impfschutz, möglichst mit Booster-Shot, oder eine überstandene Covid-19-Erkrankung nachweisen. Für sie war Israel bis auf einige Wochen im November seit Beginn der Pandemie durchgehend zu. Ab jetzt müssen sämtliche Reisende nach Landung am Ben-Gurion-Airport sich dort lediglich einem PCR-Test unterziehen und sich bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses in 24-stündige Quarantäne begeben.

Israel lockert Corona-Regeln auch in den Schulen

Israel macht also wieder auf, nicht zuletzt auf Druck der Fluggesellschaften sowie seiner Tourismusbranche mit rund 200 000 Beschäftigten. Während viele Hotels am Toten Meer und im Badeparadies Eilat von der Urlaubslust der Einheimischen profitierten, waren die 14 000 israelischen Tour-Guides fast zwei Jahre lang nahezu arbeitslos. Anders als ihre palästinensischen Kolleg:innen im Westjordanland erhielten sie zwar staatliche, wenngleich bescheidene Corona-Hilfen. Aber der von Finanzminister Avigdor Lieberman erteilte Rat, die Tour-Guides sollten besser mal über ein Umsatteln auf andere Berufe nachdenken, war unter ihnen auf bittere Proteste gestoßen.

Von Sonntag an gelten ebenso im Schulwesen gelockerte Regeln. Tritt ein Infektionsfall auf, dürfen geimpfte Kinder und Lehrkräfte nach Vorlage eines negativen Antigen-Test zurück in die Klasse. Ungeimpfte müssen wie bislang in Quarantäne. Desgleichen können sich Israelis mit Impfausweis unter 60 Jahren daheim „freitesten“, falls sie in Kontakt mit einer infizierten Person geraten. Entlastet werden sollen so auch die PCR-Testzentren, vor denen sich zuletzt lange Schlangen bildeten.

Die Bundesregierung stuft Israel von Sonntag an als Hochrisikogebiet ein, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mitteilte. Wer von dort einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. mit dpa

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