Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Drei riesige Explosionen ereignen sich westlich von Khan Younis im südlichen Gazastreifen, nachdem der Ort am frühen Sonntag (02.01.2022) von der israelischen Luftwaffe angegriffen worden war.
+
Drei riesige Explosionen ereignen sich westlich von Khan Younis im südlichen Gazastreifen, nachdem der Ort am frühen Sonntag (02.01.2022) von der israelischen Luftwaffe angegriffen worden war.

Nahostkonflikt

Israel greift nach Raketenbeschuss Hamas-Ziele an

  • Anna Charlotte Groos
    VonAnna Charlotte Groos
    schließen

Aus dem Gazastreifen werden Raketen abgefeuert, Israels Luftwaffe schlägt zurück. Auch der Hungerstreik eines Häftlings sorgt für neue Konflikte zwischen Israel und Palästina.

Tel Aviv/Gaza – Die Situation im Nahostkonflikt spitzt sich erneut zu. Nachdem militante Palästinenser zwei Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert haben, hat Israels Armee in der Nacht zum Sonntag (02.01.2022) Einrichtungen der dort herrschenden islamistischen Hamas beschossen. Dies berichtete die Deutsche Presse-Agentur.

Die Luftwaffe habe eine Raketenwerkstatt sowie Hamas-Stützpunkte entlang der Grenze angegriffen, sagte der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett während der Kabinettssitzung in Jerusalem. Er wies Berichte zurück, nach denen zwei am Samstag (01.01.2022) aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen versehentlich wegen schlechten Wetters ausgelöst wurden. Sie waren vor dem Großraum Tel Aviv ins Meer gestürzt. Bennett betonte, Hamas sei für jeden Beschuss aus dem Gazastreifen verantwortlich. Die im Gazastreifen herrschende Palästinenserorganisation Hamas wird von Israel, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft

Nahostkonflikt: Hungerstreik eines Häftlings in Israel sorgt für neue Spannungen

Im Mai hatte sich Israel einen elftägigen militärischen Waffengang mit militanten Palästinensern im Gazastreifen geliefert. Ägypten vermittelte schließlich eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die am 21. Mai in Kraft trat. Seither blieb es verhältnismäßig ruhig.

Für neue Spannungen sorgt auch der Hungerstreik eines palästinensischen Häftlings. Ein Sprecher des Krankenhauses Assaf Harofe in der Nähe von Tel Aviv bestätigte am Sonntag, dass der Zustand von Hischam Abu Hawasch nach fast 140 Tagen Hungerstreik ernst sei. Der Sprecher bestritt jedoch, dass das Leben des 40-Jährigen in Gefahr sei. Die Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad hatte am Samstag vor einer Explosion gewarnt und mit einem Ende der Waffenruhe im Gazastreifen gedroht, sollte Israel den Mann nicht freilassen.

Israel: Palästinensischer Häftling soll sich in Lebensgefahr befinden

Abu Hawasch stammt aus Dura nahe Hebron im südlichen Westjordanland. Nach Medienberichten befindet er sich seit Oktober 2020 in sogenannter Administrativhaft. Diese ermöglicht Israel, Personen jeweils für sechs Monate ohne formelle Anklage festzuhalten. Nach palästinensischen Medienberichten steht Abu Hawasch dem Islamischen Dschihad nahe.

In sozialen Medien waren in den letzten Tagen Bilder des bärtigen Mannes im Krankenhausbett zu sehen, auf denen er extrem abgemagert und geschwächt aussieht. Die israelische Organisation Ärzte für Menschenrechte teilte am Sonntag bei Twitter mit, eine Mitarbeiterin habe den Häftling untersucht. Sie habe berichtet, dass er sich wegen schlechter Kaliumwerte und möglicher Herzrhythmusstörungen „in unmittelbarer Lebensgefahr befindet“. (acg mit dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare