Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Attentate

Neue Terroranschläge in den USA: Geheimdienste warnen vor IS-Gefahr

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Die Angst vor neuen Anschlägen in den USA wächst. Sicherheitsbehörden sprechen von ernstzunehmenden Szenarien. Doch nicht nur der IS bereitet dem Pentagon Sorgen. 

Washington D.C. – Den USA drohen offenbar neue Terroranschläge. Das geht aus einer Warnung der Geheimdienste hervor. Demnach könne der sogenannte Islamische Staat innerhalb von sechs Monaten in der Lage sein, die USA anzugreifen.

Am Dienstag (26.10.2021) sagte der hochrangiger US-Beamte Colin Kahl vor dem Kongress, dass man vom Ernstfall ausgehen müsse. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Konkret gehe die Gefahr vom Ableger IS-K aus, welcher zuletzt in Afghanistan mehrere Anschläge verübte. Beispielsweise kamen bei einem Attentat in einer Moschee 32 Menschen ums Leben.

Vor allem ein Ableger des Islamischen Staates gewinnt an Macht in Afghanistan. (Archivfoto)

USA warnen vor IS-Anschlägen

Die Miliz IS-K habe einen „Kader von einigen tausend“ Kämpfern zur Verfügung. Kahl warnte zudem vor einem Wiedererstarken der Terrororganisation Al-Qaida. In „ein oder zwei Jahren“ sei es möglich, dass Al-Qaida erneut Anschläge außerhalb Afghanistans verübe. Die zentrale Gefahr gehe allerdings vom IS aus, so Kahl. Das bestätigte kürzlich Terrorexperte Peter Bergen dem Nachrichtenmagazin Spiegel: „Viele ehemalige Taliban sind zu IS-K übergelaufen, auch weil es der derzeit größte und furchterregendste Markenname für Terror ist.“

In den USA warnen die Geheimdienste vor neuen Terroranschlägen des IS. (Archivfoto)

Die Taliban gehen laut eigenen Angaben gegen den Islamischen Staat in Afghanistan vor und bekämpfen die Miliz. Die beiden Gruppierungen gelten als Konkurrenten im Machtkampf um das Land. Einer Analyse der NGO „Afghanistan Analysts Network“ zufolge sieht der IS-Ableger die Taliban als „schmutzige Nationalisten“, die sich lediglich auf die Herrschaft in Afghanistan beschränken, statt ein weltweites Kalifat aufzubauen.

Alle wichtigen News zur US-Politik direkt in Ihr Mail-Postfach

An der Strategie der USA gibt es seit dem Abzug auf Afghanistan massive Kritik: Man habe die afghanischen Sicherheitskräfte, wovon sich zahlreiche den Taliban anschlossen, im Kampf gegen den IS alleine gelassen, heißt es vielfach. Allerdings werden auch die Taliban für die Durchsetzung ihres strengen Regimes in Afghanistan kritisiert: Afghan:innen berichten von brutalen Maßnahmen. (tu)

Rubriklistenbild: © AGB Photo/Imago Images

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare