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Der Flugzeugträger „USS Nimitz“ auf See.
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Der Flugzeugträger „USS Nimitz“ auf See. (Archivbild)

Pentagon

Iran: USA verlegen Flugzeugträger wegen fortwährender Spannungen

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Die diplomatische Beziehung zwischen dem Iran und den USA wird spürbar strapaziert. Deshalb wird ein Flugzeugträger verlegt. 

  • Die Lage im Nahen Osten ist angespannt.
  • Noch immer ringen die USA und der Iran um das Atomabkommen.
  • Nun wird als Reaktion ein Flugzeugträger aus der Region geholt. Diese Geste der USA soll die Beziehungen zum Iran normalisieren.

Washington D.C. – Wegen drohender Spannungen zwischen dem Iran und den USA hat das Pentagon am Dienstag angekündigt, einen Flugzeugträger aus dem Persischen Golf abzuziehen. Die „USS Nimitz“ war dort neun Monate lang stationiert.

Unter der Regierung von Ex-Präsident Donald Trump war die US-Truppenpräsenz in der Golfregion verstärkt worden. Die „USS Nimitz“ hatte den Auftrag, iranische Militäroperationen zu beobachten und Teheran von möglichen Angriffen auf die in der Region stationierten US-Soldaten abzuschrecken. Allerdings wurde seitens des Pentagons keine Aussage darüber getroffen, ob sich der Flugzeugträger nach neun Monaten auf See wieder auf dem Weg in die USA befindet.

Iran: USA reagieren zurückhaltend auf Atomabkommen

Grund für die Spannungen mit dem Iran ist der Streit um das Atomabkommen. Die neue US-Regierung hat zurückhaltend auf einen Vorschlag aus Teheran zur Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran reagiert. Joe Biden und sein Team würden zuerst Konsultationen mit ihren internationalen Verbündeten sowie dem Kongress führen, sagte am Dienstag der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price. Erst nach diesen Konsultationen werde „der Punkt erreicht, an dem wir in direkten Kontakt mit den Iranern treten“ können.

Price betonte auch, wenn der Iran seine Verpflichtungen aus dem Abkommen von 2015 wieder voll erfülle, würden dies auch die USA tun. Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif hatte um Montag im Streit um das Atomabkommen eine Vermittlung durch die EU ins Spiel gebracht. An den Außenbeauftragten Josep Borrell appellierte er, eine zeitgleiche Rückkehr Washingtons und Teherans zu der Vereinbarung zu koordinieren.

Iran: US-Außenminister warnt vor Atombombe in „wenigen Wochen“

Das Abkommen soll den Iran am Bau einer Atombombe hindern. Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte jedoch 2018 die von ihm als völlig unzulänglich betrachtete Vereinbarung einseitig aufgekündigt und danach massive Wirtschaftssanktionen gegen Teheran in Kraft setzen lassen.

Daraufhin zog sich auch der Iran schrittweise aus dem Abkommen zurück. Dessen übrige Unterzeichner sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und Russland. Erst kürzlich warnte der US-Außenminister davor, dass bis zum Bau einer Atombombe durch den Iran nur „wenige Wochen“ vergehen könnten. (Marvin Ziegele)

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