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Irans Präsident Hassan Ruhani bei einem Besuch im Atomkraftwerk Bushehr.
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Irans Präsident Hassan Ruhani bei einem Besuch im Atomkraftwerk Bushehr. Die USA haben bestätigt, mit dem Land informelle Gespräche zu dem Atomabkommen durchführen zu wollen.

Bewegung im Atomstreit

Atomabkommen: USA wollen mit dem Iran sprechen – jedoch nur informell

Im Atomstreit mit dem Iran gibt es wieder Bewegung. Die USA wollen mit dem Land informelle Gespräche führen.

Washington D.C./Teheran – Die USA haben ihre Teilnahme an informellen Gesprächen zur Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran in der kommenden Woche in Wien bestätigt – am Dienstag (06.04.2021) sollen diese in eine neue Runde gehen. „Wir erwarten keinen sofortigen Durchbruch, weil wir schwierige Gespräche vor uns haben“, sagte US-Außenamtssprecher Ned Price am Freitag (02.04.2021) der Nachrichtenagentur AFP.

Die EU-Kommission und der Iran hatten zuvor angekündigt, dass es neben einem Treffen der verbliebenen Unterzeichnerstaaten – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und Russland – in Wien „separate“ Gespräche mit den USA geben solle. Doch sind höchstens indirekte Kontakte über Mittelsleute geplant.

Atomabkommen: Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA geplant

„Wir rechnen derzeit nicht damit, dass es direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran in diesem Prozess geben wird“, präzisierte Price. Washington sei jedoch weiter „offen“ dafür, sich direkt mit Teheran an einen Tisch zu setzen. Zuvor hatte der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif direkte Gespräche mit den USA am Rande des Treffens in der kommenden Woche abgelehnt. Dies sei „unnötig“, schrieb er im Online-Dienst Twitter.

Unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump waren die USA 2018 einseitig aus dem Abkommen ausgetreten und hatten neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Teheran zog sich in der Folge schrittweise von seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurück.

Trumps Nachfolger Joe Biden hat sich zu neuen Verhandlungen mit Teheran bereiterklärt. Er will das Abkommen wiederbeleben, verlangt jedoch, dass Teheran vor einer Aufhebung der Sanktionen die Vereinbarung wieder einhält. Der Iran hingegen macht die Aufhebung der US-Strafmaßnahmen zur Vorbedingung dafür, dass das Land sich wieder in vollem Umfang an das Abkommen hält.

Iran-Atomabkommen: Unterzeichnerstaaten beraten über USA-Wiedereinstieg

Über den möglichen Wiedereinstieg der USA in das Atomabkommen hatten die verbliebenen Staaten am Freitag beraten. Dabei einigten sich die Vertreter:innen der EU, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Russlands, Chinas und des Iran auf ein erneutes Treffen in der kommenden Woche in Wien, dem Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

Price nannte als „Hauptthemen“ der Gespräche in Wien die „nuklearen Schritte“, die der Iran unternehmen müsse, um sich wieder vollständig an seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen zu halten, sowie die Schritte, welche die USA unternehmen müssten, um die Sanktionen gegen Teheran aufzuheben. (AFP/dpa)

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