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Frankfurter Rundschau: in eigener Sache

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Pitt von Bebenburg bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: Christian Schulz
Pitt von Bebenburg bei der Preisverleihung in Berlin. © Christian Schulz

Mit zwei Personalien verstärkt die Frankfurter Rundschau ihre politische Berichterstattung mit zwei Neubesetzungen.

Frankfurt am Main / Wiesbaden - Der langjährige FR-Redakteur Pitt von Bebenburg tritt zum 1. April 2022 die neu geschaffene Stelle des Chefreporters für die Zeitung an. Der 60-jährige von Bebenburg schreibt seit 2005 als hessischer Landeskorrespondent mit Sitz im Landtag in Wiesbaden für die Frankfurter Rundschau. Er ist bereits seit 1980 für die Zeitung tätig. 2014 wurde er mit dem Hessischen Journalistenpreis ausgezeichnet. 2021 erhielt er den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus für seine Recherchen zum NSU 2.0-Skandal. „Ich freue mich, als Chefreporter das Profil der FR zu stärken. Mich treiben die Themen Bürger- und Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und soziale Gerechtigkeit um – gerade in diesen Zeiten“, betont von Bebenburg.

Seine Nachfolge im hessischen Landtagsbüro der FR tritt Hanning Voigts an. Der 39-Jährige arbeitet seit dem 1. April 2012 im Ressort Frankfurt/Rhein-Main für die Frankfurter Rundschau und hat über die Jahre intensiv über soziale Bewegungen, Demonstrationen und Rechtsextremismus geschrieben. Den Hessischen Landtag kennt er bereits, weil er den Untersuchungsausschuss zum NSU-Mord an Halit Yozgat beobachtet hat und aktuell über den Untersuchungsausschuss zum Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke berichtet.

Neben Voigts bleibt Jutta Rippegather FR-Korrespondentin im Hessischen Landtag. Die 61-Jährige schreibt seit 1986 für die FR und bereits seit 20 Jahren über Hessen

„Mit diesen beiden Personen stärken wir das klare Profil der Frankfurter Rundschau in der journalistischen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Antisemitismus und im Kampf für soziale Gerechtigkeit“, erläutert FR-Chefredakteur Thomas Kaspar. (FR)

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