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Ein Impfpass und ein Smartphone, auf dem die App CovPass läuft, liegen auf einem Impfzertifikat, das von einer Apotheke ausgestellt wurde.
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Bei der Gültigkeit des Corona-Impfpasses gibt es bald eine weitreichende Änderung. (Symbolbild)

Maßnahmen in der Pandemie

Corona-Impfzertifikat: Wichtige Änderung ab Februar

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Anfang Februar tritt eine weitreichende Änderung für das Corona-Impfzertifikat in Kraft. Dazu sollte man einige Dinge wissen.

Frankfurt/Brüssel – Deutschland steckt mitten in der vierten Corona-Welle, welche durch die kursierende Omikron-Variante bestimmt wird. Deshalb haben Bund und Länder zuletzt neue Maßnahmen auf einem Gipfeltreffen beschlossen. Teil davon war unter anderem, dass die Impfkampagne weiter vorangetrieben werden soll. Bislang sind laut Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland rund 59,7 Millionen Menschen doppelt beziehungsweise „vollständig“ geimpft. Das entspricht 71,7 Prozent der Bevölkerung (Stand: 10.01.2021).

Als „vollständig“ gegen das Coronavirus geimpft gelten Doppeltgeimpfte bislang für zwölf Monate. Das geht aus einer Erklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hervor. „Die Verordnung über das Zertifikat gilt seit dem 1. Juli 2021 – und zwar für zwölf Monate“, heißt es auch in einer Erklärung der EU-Kommission. Das soll sich allerdings ab dem 1. Februar 2022 ändern.

„Vollständige“ Corona-Impfung: Änderung bei Gültigkeit ab Februar

Impfzertifikate in der Europäischen Union ohne Booster sollen künftig nur noch neun Monate gültig sein. Das haben die Mitgliedsstaaten bereits Ende Dezember 2021 beraten und die EU-Kommission bereits bestätigt. Eine Booster-Impfung wird laut Angaben der Kommission sechs Monate nach der Zweitimpfung empfohlen. Dennoch sei das Impfzertifikat noch drei weitere Monate gültig, jedoch drei weniger als bislang.

Für Zertifikate mit Booster-Impfung gilt bisher hingegen noch keine Regelung: „Für Booster-Impfungen selbst wird mangels wissenschaftlicher Erkenntnisse noch keine maximale Anerkennungsdauer vorgesehen“, heißt es in einer Antwort von Sabine Dittmar, parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, auf Nachfrage des CDU-Abgeordneten Winfried Oellers. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Corona-Impfzertifikat: Expertenrat empfiehlt, dass nur Geboosterte als „vollständig“ geimpft gelten

Dass nur noch Geboosterte zukünftig als „vollständig“ geimpft gelten sollen, hatte zudem der Expertenrat der Bundesregierung im Vorfeld des Corona-Gipfels festgestellt und empfohlen. Teile der Empfehlung wurden auch in den Beschlüssen des Corona-Gipfels berücksichtig. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht dennoch davon aus, dass weitere Maßnahmen und Regelungen notwendig sein werden, um die Ausbreitung der hochinfektiösen Omikron-Variante einzudämmen.

Doch nicht nur die Omikron-Variante sorgt derzeit für Schlagzeilen: Nachdem in Frankreich eine neue Mutation des Coronavirus entdeckt wurde, haben auch Forscherinnen und Forscher auf Zypern eine neue Variante gefunden. (Tobias Utz)

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