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Hurrikan Ida: Mysteriöse Ölspur auf Golf von Mexiko entdeckt

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Von: Ares Abasi

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Ein Ölteppich breitet sich gerade im Golf von Mexiko aus. Hurrikan Ida scheint die Ursache zu sein. Doch Reinigungstrupps sind weiterhin auf der Suche.

Port Fourchon/Louisiana - Am vergangenen Sonntag (05.09.2021) haben Taucher einen Ölteppich im Golf von Mexiko, südlich von Louisiana, gefunden. Das Öl sei scheinbar während des tödlichen Hurrikan Ida, durch eine undichte Pipieline auf dem Meeresboden, ausgebrochen.

Sie fanden eine 30 Zentimeter lange Pipeline, die sich von ihrer Position löste. Offenbar sei sie verbogen worden, so Talos Energy. Talos ist das Unternehmen, das die Pipeline im Golf südlich der USA* verlegte. Es hat seinen Sitz in Houston. „Zusätzlich wurden zwei Pipelines mit offenen Enden in der Nähe identifiziert, die nicht im Besitz von Talos waren und sich scheinbar zuvor gelöst haben“, hieß es weiterhin.

Die Firma arbeitet nun mit Bundesbehörden – unter anderem mit der amerikanischen Küstenwacht – zusammen, um herauszufinden, woher der Ölteppich stammt. Ein Sprecher der Küstenwacht sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass Talos Reinigungstrupps engagierte, die Maßnahmen ergreifen, damit die Umweltschäden geringgehalten werden können. Gleichzeitig wurde ein privates Taucher-Team zusammengestellt, das die Ursache herausfinden soll.

Folgen des Hurrikans
In Louisiana hat Hurrikan „Ida“ viel Verwüstung hinterlassen. © David J. Phillip/dpa

Hurrikan Ida: Ölteppich noch immer im Golf von Mexiko

Aktuelle Satellitenbilder der „National Oceanic and Atmospheric Administration“ (NOAA) zeigten, dass sich die Ölspur drei Kilometer südlich von der Küste von Port Fourchon Louisiana – einer Schlüsselindustrie für Öl und der Ort, an dem Ida als erstes als Kategorie 4 Hurrikan auftauchte – befand. Berichten zufolge befinde sich der Ölteppich noch immer im Meer.

Reinigungstrupps und der amerikanische Küstenwachdienst versuchen weiterhin die Ursache herauszufinden. Hurrikan Ida wütete über Louisiana und hinterließ einen gewaltigen Schaden: Über eine Millionen Menschen seien ohne Strom. Präsident Joe Biden* sprach von einem großen Desaster und stellte Gelder zur Rettung und zum Aufbau zur Verfügung. Der Hurrikan zog dann weiter in den Nordosten, tötete dutzende Menschen und hinterließ große Schäden in weiten Teilen der USA. (Ares Abasi) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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