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Hunter Biden
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Hunter Biden, Sohn des heutigen US-Präsidenten, in einer Videobotschaft an die Demokratische Partei.

Memoiren

Hunter Biden: Sohn des US-Präsidenten spricht offen über Drogen- und Alkoholkonsum

In seinen Memoiren geht Hunter Biden, Sohn von US-Präsident Joe, auf seine problematische Vergangenheit ein – darunter die Sucht nach Drogen und Alkohol.

Los Angeles – Seine Vergangenheit war im US-Wahlkampf zum Thema geworden. Hunter Biden, Sohn des nun amtierenden US-Präsidenten Joe Biden, hatten zahlreiche Republikaner aufgrund seiner Drogen- und Alkoholsucht attackiert. Auf diese persönlichen Probleme geht er nun in seinen Memoiren ein.

Memoiren von Hunter Biden: Drogen- und Alkoholsucht – Rückfall nach Todes seines Bruders

„Ich habe Crack auf den Straßen von Washington DC gekauft und mein eigenes in einem Bungalow in Los Angeles gekocht“, schreibt Hunter Biden im Buch „Beautiful Things“, das nächste Woche auf den Markt kommen soll. In Auszügen, die die „New York Times“ abgedruckt hat, schildert der 51-Jährige, wie er einst Crack von einem obdachlosen Süchtigen kaufte, der später bei ihm einzog, eine „symbiotische Beziehung“.

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Neuigkeiten zum US-Präsidenten und seiner Familie finden Sie in den Biden News

Nach einem positiven Test auf Kokain sei Hunter Biden aus der Reservisteneinheit der US-Marine entlassen worden. In seinem Leben spielte auch der Alkohol lange eine große Rolle. Nach eigenen Angaben begann er bereits als junger Mann, stark zu trinken. Er erinnere sich an eine Zeit, in der er „so verzweifelt nach einem Drink“ war, dass er nicht einen Block vom Schnapsladen zu seinem Haus gehen konnte, „ohne die Flasche zu öffnen, um einen Schluck zu nehmen“. Nach einer Reha wurde Hunter Biden nach dem Tod seines Bruders Beau 2015 wieder rückfällig. Beau Biden starb im Alter von nur 46 Jahren an einem Gehirntumor, weniger als zwei Jahre nach seiner Diagnose.

Hunter Biden veröffentlicht Memoiren und geht auf Suchtkrankheit ein

Hunter Biden soll seine Sucht nach Alkohol und Drogen eigenen Angaben zufolge überwunden haben. Heute lebt er als Künstler in Los Angeles, Kalifornien. In seinen Memoiren erwähnt er auch den Autounfall, den er und Beau im Dezember 1972 überlebten. Dabei starben Hunters Mutter sowie seine kleine Schwester Naomi. „Plötzlich sehe ich, wie sich der Kopf meiner Mutter nach rechts dreht“, schreibt er. An nicht anderes könne er sich erinnern.

Nicht nur aufgrund seiner Suchterkrankung war Hunter Biden im Wahlkampf zur Zielscheibe der Republikaner geworden. Unter anderem wegen seiner Geschäfte in der Ukraine und China zog Ex-Präsident Donald Trump regelmäßig über ihn her. Der Sohn des Amtsinhabers besteht allerdings darauf, „nichts Unethisches“ getan zu haben. (Lukas Rogalla mit AFP)

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