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Die Sehitlik-Moschee in Berlin. Rund 900 Gebetshäuser und Begegnungsstätten in ganz Deutschland öffneten ihre Türen auch für nicht-muslimische Gäste.

Religionen

Hunderte Moscheen stehen offen

Landesweit öffnen am Tag der Deutschen Einheit Moscheen ihre Türen für Besucher. Mit dabei ist auch die Ditib-Zentralmoschee in Köln.

Hunderte Gemeinden haben am Mittwochmorgen landesweit ihre Moscheen für Besucher geöffnet. Schon kurz nach dem Start strömten viele Menschen in die Zentralmoschee des Religionsverbandes Ditib in Köln, dem größte Moschee-Komplex in Deutschland.

Der 21. Tag der Offenen Moschee findet dieses Mal unter dem Motto „Religiosität - individuell, natürlich, normal“ statt. Auch viele Moscheegemeinden unter dem Dach anderer Islam-Organisationen wie des Zentralrats der Muslime oder des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) machen dabei mit.

Bei der zentralen Veranstaltung der Türkisch Islamischen Union in der Ditib-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld wollte am Vormittag auch der nordrhein-westfälische Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) reden. Die Ditib steht wegen ihrer großen Nähe zu Ankara unter Druck. Dieser ist noch gewachsen, seit der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Moschee am vergangenen Samstag offiziell eröffnet hatte. Stamp hatte wiederholt deutlich gemacht, dass die Ditib kein Partner sein könne, wenn sie als verlängerter Arm Erdogans agiere. (dpa)

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