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Hohe Inflation: Scholz rudert bei steuerfreiem Bonus zurück

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Von: Jens Kiffmeier

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Plädiert für Einmalzahlung statt für Lohnerhöhung: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).
Plädiert für Einmalzahlung statt für Lohnerhöhung: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). © Michael Kappeler/dpa

Kampf gegen Inflation: Mit einer Einmalzahlung an Arbeitnehmer will Kanzler Scholz die Lohn-Preis-Spirale durchbrechen. Doch der Bonus steht in der Kritik.

Berlin – Die Dauer-Kritik zeigt Wirkung: Wenige Tage vor einem Spitzentreffen im Kanzleramt ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf Distanz zu seiner eigenen Idee gegangen. So wollte er seinen Vorschlag für eine steuerfreie Einmalzahlung 2022 nicht vehement gegen seine Kritiker verteidigen. Bei dem Thema sei Zurückhaltung angebracht, sagte Regierungschef im Gespräch mit RTL/n-tv. Ob bei dem Treffen etwas verabredet werden könnte, müsse sich noch zeigen, gestand er ein und reagierte damit auch auf anhaltende Kritik aus den eigenen Reihen.

Dürfen Arbeitnehmer auf eine Einmalzahlung 2022 hoffen? Das verrät kreiszeitung.de in einem ausführlichen Bericht

In den vergangenen Tagen war Scholz mit der Idee nach einer steuerfreien Einmalzahlung vorgeprescht. Der Bonus soll an die Arbeitnehmer ausgezahlt werden, die umgekehrt für eine Zeit auf tarifliche Lohnerhöhung verzichten sollen. Dahinter verbirgt sich die Hoffnung, die Inflation besser in den Griff zu bekommen. Denn andernfalls könnte sie durch eine fortdauernde Lohn-Preis-Spirale weiter befeuert werden. Doch sowohl in der FDP als auch bei der Opposition stößt die Idee auf wenig Gegenliebe, wie kreiszeitung.de in einem Bericht offenbart.

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