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Nach dem Unwetter in Rheinland-Pfalz
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Sorge um Corona-Ausbreitung: Bei Hilfsaktionen in den Hochwassergebieten kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen.

Sonder-Impfaktion

Hochwasser: Sorge vor Corona-Ausbreitung in Katastrophengebieten

Nach dem verheerenden Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wächst die Angst vor einer Corona-Ausbreitung in den Katastrophengebieten.

Berlin – In den Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es Befürchtungen, dass durch die Hilfs­aktionen und die Unterbringung vieler Menschen in Notunterkünften nach dem Hochwasser von Tief „Bernd“ die Zahl der Corona-Infektionen steigt.

„Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird“, sagte David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. „Viele Menschen dort haben alles verloren. Sie denken im Moment an alles, nur nicht an die Maske.“

Hochwasser: Viele Rettungskräfte sind bereits immunisiert gegen das Corona-Virus

Derzeit bereite das Landesgesundheitsministerium in Absprache mit den Behörden der betroffenen Landkreise eine Sonderimpfaktion gegen das Coronavirus in den Katastrophengebieten vor. Viele Rettungskräfte hätten bereits den vollen Impfschutz. An Orten, an denen viele Menschen auf engstem Raum zusammenkommen, sollen Helferinnen und Helfer aber dafür sensibilisiert werden, trotz des Ausnahmezustands die Corona-Maßnahmen weiter einzuhalten.

Auch das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen warnte vor einem steigenden Infektionsrisiko in den Hochwassergebieten. „Eine erhöhte Gefahr der Ausbreitung von SARS-CoV-2 könnte sich vor allem durch die Unterbringung von Personen in Notunterkünften entwickeln“, teilte das Ministerium in Düsseldorf mit. Die Gefahr könne aber mit Tests, Masken und Lüften reduziert werden.

„In den Notunterkünften wurde vielfach bereits medizinische Versorgungsstruktur etabliert“, erklärte das Ministerium. Zusätzlich bereiteten den Behörden die zusammengebrochene medizinische Infrastruktur, etwa durch zerstörte Hausarztpraxen, Sorgen. (Carolin Eberth mit afp)

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