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Das Hochwasser der Ahr hat in Rheinland-Pfalz große Schäden hinterlassen, mehr als 130 Menschen sind ums Leben gekommen. Nun prüft die Staatsanwaltschaft den Verdacht fahrlässiger Tötung.
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Das Hochwasser der Ahr hat in Rheinland-Pfalz große Schäden hinterlassen, mehr als 130 Menschen sind ums Leben gekommen. Nun prüft die Staatsanwaltschaft den Verdacht fahrlässiger Tötung.

Hochwasser im Ahrtal

Unwetter-Katastrophe: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung im Ahrtal

  • Isabel Wetzel
    VonIsabel Wetzel
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Bei der schweren Flutkatastrophe sind allein im rheinland-pfälzischen Ahrtal mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft prüft den Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Koblenz ‒ Die Staatsanwaltschaft Koblenz prüft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens nach der Hochwasserkatastrophe* im Ahrtal. Es gebe den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung infolge möglicherweise unterlassener oder verspäteter Warnungen oder Evakuierungen, teilte die Behörde am Montag (02.08.2021) mit. In die Prüfung würden neben Presseberichten auch Feststellungen aus Todesermittlungsverfahren und weitere polizeiliche Hinweise einbezogen.

Zusätzlich lägen mittlerweile polizeiliche Erkenntnisse zum Tod von zwölf Menschen in einer Betreuungseinrichtung in Sinzig im Kreis Ahrweiler vor. Auch hier werde nun geprüft, ob sich ein Verdacht möglicher Straftaten ergebe, heißt es von der Staatsanwaltschaft weiter. Der Kreis Ahrweiler wurde Mitte Juli besonders schwer von dem Hochwasser getroffen. Allein im Ahrtal starben nach derzeitigem Stand (02.08.2021) 134 Menschen infolge der Flut. In Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden insgesamt mehr als 180 Todesopfer registriert.

Die Erkenntnisse sollen auch in die Prüfung des Anfangsverdachts möglicherweise zu spät erfolgter Warnungen und Evakuierungen der Bevölkerung einbezogen werden. Unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte am Wochenende berichtet, dass der Landkreis Ahrweiler offenbar rechtzeitige Warnungen vor der Flutkatastrophe erhalten, darauf aber nicht reagiert habe. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Prüfungen einige Tage dauern werden. Es stehe einerseits sehr viel Material zur Verfügung, das geprüft werden müsse und andererseits liefen die Maßnahmen zur Hilfe in den Katastrophengebieten weiterhin mit Priorität. (iwe/afp) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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