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Nächster Eklat bei der Polizei: Zwei Beamte aus Hessen mit Drogen erwischt

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Von: Erik Scharf

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Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Ludwigshafen treffen die Beamten auch zwei Polizisten aus Hessen an. Diese müssen sich nun wegen eines mutmaßlichen Drogendelikts verantworten.

Wiesbaden/Ludwigshafen – Die Polizei in Hessen hat ihren nächsten Eklat. Eigentlich sind es die Beamten selbst, die den Drogenhandel und Drogenkonsum einschränken sollen. Nach einer Durchsuchung einer Privatwohnung in Ludwigshafen müssen sich nun zwei Polizisten aus Hessen wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Was war passiert? Bei dem Einsatz in Ludwigshafen trafen die Beamten aus Rheinland-Pfalz die zwei Kollegen aus Hessen neben weiteren Personen an. Im Rahmen des Einsatzes fanden die Ermittler eine „nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel“, wie es in der Mitteilung der hessischen Polizei heißt. Das Ganze spielte sich bereits am 20. Juni ab, wurde aber erst jetzt bekannt.

Bei zwei Beamte aus Hessen steht der Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz im Raum. (Symbolfoto)
Bei Polizisten aus Hessen werden Drogen in „nicht unerheblicher Menge“ gefunden. © Boris Roessler/dpa

Hessen: Ermittlungen gegen zwei Polizisten wegen mutmaßlichem Drogendelikt

Gegen die zwei Beamten aus Hessen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zusätzlich wird gegen einen der Beamten wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt, schreibt die hessische Polizei.

Das Hessische Bereitschaftspolizeipräsidium leitete zusätzlich ein Disziplinarverfahren gegen die beiden Beamten ein. Diese sind allerdings bis zum Ende der strafrechtlichen Ermittlungen ausgesetzt. „Sofern allerdings die in Rheinland-Pfalz geführten strafrechtlichen Ermittlungen ein Fehlverhalten von hessischen Polizeibeamten belegen, wird diesem auch disziplinarisch mit Entschiedenheit nachgegangen“, teilte die Polizei in Hessen mit. „Bis dahin gilt auch für Beamtinnen und Beamte zunächst die Unschuldsvermutung“, sagte Malte Neutzler, Präsident des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums. (esa)

Zuletzt wurden fünf Polizisten aus Hessen wegen rassistischer Chats angeklagt.

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