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Hessens Ministerpräsident Bouffier tritt im Mai zurück

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Von: Pitt v. Bebenburg

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„Künzeller Treffen“ der Hessen-CDU in Fulda
Volker Bouffier (CDU) verlässt im Kongresszentrum nach einer persönlichen Erklärung das Podium. © Arne Dedert/dpa

Der dienstälteste Ministerpräsident der Republik hört auf. Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) hat angekündigt, wann er geht.

Fulda – Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier tritt am 31. Mai von seinem Amt zurück. Das hat er am Freitagvormittag (25.02.2022) in einem kurzen Statement in Fulda bekannt gegeben. Dort tagen die Gremien der hessischen CDU beim traditionellen „Künzeller Treffen“.

Bouffier sagte, er habe die Entscheidung zu seinem vorzeitigen Rücktritt bereits im vergangenen Juli getroffen. Damit machte er deutlich, dass sie nicht mit dem Ergebnis der Bundestagswahl zu tun hatte, bei dem die Union nach 16 Jahren die Macht im Bund verloren hatte. Bouffier war in Kritik geraten, weil er sich massiv dafür eingesetzt hatte, dass NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als Kanzlerkandidat antrat.

Nach langer Zeit im Amt: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier tritt zurück

„Das ist auch für mich ein besonderer Tag“, sagte Bouffier. Er sei dankbar dafür, dass er 27 Jahre lang in Regierungsverantwortung in Hessen habe mitwirken dürfen. Der 70-jährige CDU-Politiker aus Gießen war seit 2010 Ministerpräsident des Landes Hessen und ist damit der dienstälteste Regierungschef eines Bundeslandes. Vorher hatte er elf Jahre lang als hessischer Innenminister amtiert. Außerdem war er bereits in der CDU/FDP-Landesregierung von 1987 bis 1991 als Justiz-Staatssekretär beteiligt.

Bereits am Donnerstag war durchgesickert, dass der 50-jährige Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) als Nachfolger Bouffiers Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzender werden soll. Diese Nachricht wurde offiziell aber zunächst nicht bestätigt. (Pitt von Bebenburg)

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