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Für ein Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN soll Jasper Schuringa 10.000 Dollar erhalten haben.
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Für ein Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN soll Jasper Schuringa 10.000 Dollar erhalten haben.

Jasper Schuringa kassiert ab

Der Held und das Geld

Jasper Schuringa, der Mann, der den vermeintlichen Attentäter auf dem Flug NW 253 überwältigte, gibt einträgliche Interviews. US-Fernsehsender zahlen dem Helden von Detroit fünfstellige Summen. Von Helmut Hetzel

Von Helmut Hetzel

Den Haag. Mit seinem mutigen Eingreifen hat Jasper Schuringa auf dem Flug NW 253 von Amsterdam nach Detroit möglicherweise eine Katastrophe verhindert, als er den nigerianischen Terroristen Farouk Abdulmutallab überwältigte. Nun macht der "Held von Detroit" mit seinem Einsatz Kasse. Für sein Interview beim US-Sender CNN soll er angeblich ein Honorar von 10.000 Dollar erhalten haben.

Die New York Post und ABC News zahlten dem 32-jährigen Videoproduzenten aus Amsterdam laut niederländischen Medieninformationen nochmal 8000 Dollar für Interviews.

Auffallend in dem CNN-Interview von Schuringa ist, dass er nach etwa fünf Minuten das Gespräch mehrmals beenden will und nicht mehr bereit ist, weitere detaillierte Informationen darüber zu geben, was sich in den für den Flug so entscheidenden Sekunden an Bord abspielte. Auch mehrmaliges Nachhaken von Moderatorin Fredericka Whitfield brachte nicht wirklich etwas.

Inzwischen ist Schuringa zu Freunden nach Miami geflogen. Er ist dort so gut wie zu Hause, denn er hat sechs Jahre in Miami an der Filmakademie studiert, bevor er nach Amsterdam zurückkehrte. Eigentlich wollte der Niederländer in Florida surfen und segeln. Aber nun wird er wohl noch das ein und andere TV-Studio besuchen und sich ein schönes Urlaubsgeld verdienen.

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