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Hartz IV und gesundes Essen: „Ein Apfel und ein Ei“ überhaupt möglich?

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Von: Alexander Eser-Ruperti

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Verschiedenes Obst und Gemüse liegt nebeneinander. Hartz IV und gesundes Leben: Was ist überhaupt möglich, beim Thema Ernährung? (Symbolbild)
Hartz IV und gesundes Leben: Was ist überhaupt möglich, beim Thema Ernährung? (Symbolbild) © Fabian Sommer/dpa

Gesundheit ist ein Grundbedürfnis. Doch ist es überhaupt möglich, sich mit den aktuellen Hartz-IV-Sätzen gesund zu ernähren?

Berlin – Die niedrigen Regelsätze bei Hartz IV stehen schon lange in der Kritik, in Anbetracht drastisch steigender Lebenshaltungskosten umso mehr. Während Gas- und Strompreise in die Höhe schießen und auch die Lebensmittelpreise in diesem Jahr wohl noch weiter steigen, hat sich der Regelsatz beim ALG-II mit der Jahreswende um drei Euro erhöht.* Beziehende der Grundsicherung stellt das vor die Frage, inwiefern ihre ohnehin knappen Mittel überhaupt reichen, um auch unter Hartz IV gesund zu leben.*

Welche finanziellen Mittel Hartz-IV-Empfängern für eine gesunde Lebensführung bleiben, zeigt ein Bericht von kreiszeitung.de.*

Im Gespräch mit der Kreiszeitung erklärt der Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert, was Empfängerinnen und Empfängern der Grundsicherung überhaupt für gesunde Ernährung bleibt. Er ärgert sich über Vorurteile vieler gegenüber Beziehern der Grundsicherung – auch beim Thema Gesundheit. Trabert schildert, welchen zusätzlichen gesundheitlichen Risiken Menschen mit geringen finanziellen Mitteln oftmals ausgesetzt sind. Wie eng der Zusammenhang von Armut und Gesundheitsrisiken ist und welche finanziellen Möglichkeiten es gibt, um mit Hartz IV gesund zu essen, zeigt kreiszeitung.de in einem Bericht.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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