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US-Vize Harris mit Studierenden
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Kamala Harris (r) bei ihrem Besuch an der George Mason University im Bundesstaat Virginia. Die US-Vizepräsidentin ist wegen ihrer Reaktion auf die Äußerungen einer Studentin zu Israel unter Druck geraten.

USA

Harris nach Äußerung einer Studentin zu Israel in der Kritik

Hätte US-Vize Kamala Harris die Israel-Äußerung einer Studentin schärfer zurückweisen müssen? Nach öffentlicher Kritik kontaktiert das Büro von Harris jüdische Organisationen, um die Wellen zu glätten.

Washington - US-Vizepräsidentin Kamala Harris ist wegen ihrer Reaktion auf die Äußerungen einer Studentin zu Israel unter Druck geraten. Videos zeigen, wie Harris Mitte der Woche eine Universität im US-Bundesstaat Virginia besucht hat, um dort das Thema Wahlrecht zu diskutieren.

In diesem Zusammenhang sprach eine Studentin über pro-palästinensische Demos und sagte: „Aber erst vor ein paar Tagen wurden Gelder bewilligt, um Israel weiterhin zu unterstützen, was mir im Herzen weh tut, denn es ist ein ethnischer Völkermord und Vertreibung.“ Mit Blick auf die finanzielle Unterstützung der USA sagte sie weiter, dass in Amerika Geld für medizinische Versorgung oder bezahlbaren Wohnraum Geld fehle.

„Ich bin froh, dass du das gemacht hast“, reagierte Harris auf die Tatsache, dass die Studentin das Thema aufgebracht hatte. Weiter sagte sie: „Es geht darum, dass deine Stimme, deine Perspektive, deine Erfahrung, deine Wahrheit nicht unterdrückt werden kann.“ Harris geriet anschließend massiv in die Kritik, weil sie die Studentin nicht korrigiert hatte.

Medienberichten nach hat das Büro von Harris daraufhin jüdische Organisationen kontaktiert. „Wir haben uns gefreut, dass sich leitende Mitarbeiter von Vizepräsidentin Harris heute bei uns gemeldet haben, um zu bestätigen, was wir bereits wussten: Ihr "Engagement für die Sicherheit Israels ist unerschütterlich", und sie "ist mit der Charakterisierung Israels durch die (...) Studentin überhaupt nicht einverstanden"“, erklärte etwa die Organisation Democratic Majority for Israel.

„Ich bin froh, dass sie bestätigt hat, dass sie (...) weiß, dass die Behauptung, Israel würde "ethnischen Völkermord" begehen, offensichtlich falsch ist“, reagierte der Chef der Bürgerrechtsorganisation ADL, Jonathan Greenblatt. Das, was die Studentin gesagt habe, sei „hasserfüllt“ und „falsch“, so Greenblatt. „Die Vizepräsidentin ist mit der Charakterisierung Israels durch die Studentin nicht einverstanden“, zitierten Medien Harris' Sprecherin Symone Sanders. dpa

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