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Hans-Georg Maaßen: „Vielleicht ist mir meine Intellektualität im Weg“

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Hans-Georg Maaßen
Der Thüringer CDU-Bundestagskandidat und frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. © Kay Nietfeld/dpa/

Hans-Georg Maaßen fühlt sich „dämonisiert und ausgegrenzt“. Kein Wunder, wenn „90 Prozent der Berichterstattung“ über den CDU-Kandidaten negativ sind.

Frankfurt/Berlin – Hans-Georg Maaßen, CDU-Kandidat für die Bundestagswahl 2021, hält Missverständnisse für eine mögliche Ursache von Kritik an seinen Äußerungen. „Vielleicht ist mir da auch meine Intellektualität im Wege“, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Es ist manchmal für mich schwierig, mich so zu äußern, dass die Leute mir folgen können.“

Die Bürger begegneten ihm aber anders als die Medien, sagte der frühere Präsident des Bundes-Verfassungsschutzes. „90 Prozent der Medien-Berichterstattung über mich sind negativ.“ Und: „Ich werde dämonisiert und ausgegrenzt.“

Hans-Georg Maaßen (CDU): Vielleicht ist mir da auch meine Intellektualität im Wege

Maaßen hatte öffentlich-rechtlichen Medien tendenziöse Berichterstattung vorgeworfen und zum wiederholten Mal Empörung ausgelöst. Er wolle die „Biografie von einigen Redakteuren mal auf den Prüfstand stellen“, sagte er in Bezug auf den NDR und die Tagesschau. Zu untersuchen sei unter anderem, „ob diese Leute die charakterliche Eigenschaft haben (...) die Tagesschau durch Redaktion zu begleiten“.

Hans-Georg Maaßen war von der Südthüringer CDU als Direktkandidat im Wahlkreis 196 aufgestellt worden. (lrg/dpa)

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