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Guttenberg bei „Menschen, Bilder, Emotionen“: Er ist wieder da

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Von: Martin Benninghoff

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Karl-Theodor zu Guttenberg (51): Wer weiß, ob da nicht noch Höheres auf ihn wartet.
Karl-Theodor zu Guttenberg (51), © dpa

Der früherer CSU-Hoffnungsträger Karl-Theodor zu Guttenberg moderiert im TV. Wie schlägt er sich als Ersatz von Günther Jauch und an der Seite von Thomas Gottschalk?

Ein signifikanter Teil der Menschheit - in Deutschland - soll angeblich den Fernsehmoderator Günther Jauch als möglichen Bundespräsidenten in Erwägung ziehen. Insofern ist es nur konsequent, dass Karl-Theodor zu Guttenberg am Sonntagabend Jauchs Moderation des RTL-Jahresrückblicks „Menschen, Bilder, Emotionen“ übernommen hat, an der Seite des „Silberrückens“ Thomas Gottschalk, wie Guttenberg sagte.

Ja, richtig gehört: „KT“ zu Guttenberg, der frühere Bundeswirtschafts- und Verteidigungsminister mit CSU-Parteibuch, der lange als Liebling des Polit-Boulevards zum Heilsbringer für konservative Seelen avanciert war, sozusagen als natürlicher Kanzlerkandidat mit zurückgegeltem Haar. Solche Ambitionen ist er los, seit er vor zehn Jahren seinen Doktortitel losgeworden ist nach einer Plagiatsaffäre. Das Gel sprach Guttenberg gleich zu Beginn an, als er sich selbst als „politischen Lackaffen“ bezeichnete, ein geschickter Zug der Flucht nach vorne: Seinen Kritiker:innen der Twitter-Gemeinde entzog er damit gleich die Steilvorlage.

Die Moderation war dann nicht schlecht für einen Novizen. Gekonnt manövrierte er durch das Interview mit FDP-Chef Christian Lindner, weniger gekonnt war das kurze Lachen in der Anmoderation zu den ernsten Iran-Protesten. Trotzdem, wer weiß, ob da nicht höhere Weihen warten: „Wetten, dass..?“ zum Beispiel ...

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