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Rohingya-Flüchtlingslager von Cox's Bazar in Bangladesch.
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Rohingya-Flüchtlingslager von Cox's Bazar in Bangladesch.

UN

Guterres ruft Weltgemeinschaft zu Hilfe für Rohingya auf

Von vielen aus Myanmar geflohenen Rohingya habe er unvorstellbare Berichte über Morde und Vergewaltigungen gehört, sagt der UN-Generalsekretär nach einem Besuch in Bangladesch.

Bei einem Besuch in den Rohingya-Flüchtlingscamps in Bangladesch hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres die internationale Gemeinschaft zu Unterstützung aufgerufen. Nichts habe ihn auf das Ausmaß der Krise und des Leidens in Cox's Bazar vorbereitet, schrieb Guterres am Montag im Kurzbotschaften-Dienst Twitter. Von vielen aus Myanmar geflohenen Rohingya habe er unvorstellbare Berichte über Morde und Vergewaltigungen gehört.

Begleitet wurde der UN-Generalsekretär vom Präsidenten der Weltbank, Jim Yong Kim, sowie UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi. Inmitten einer brutalen Offensive durch Myanmars Armee sind seit Ende August 2017 mehr als 700.000 Angehörige der muslimischen Volksgruppe nach Bangladesch geflohen. Dort leben sie unter äußerst prekären Bedingungen in überfüllten Notunterkünften.

Prekäre Bedingungen in Notunterkünften

Die Rohingya verlangten Gerechtigkeit und Garantien für eine sichere Rückkehr, erklärte Guterres. Er lobte Bangladesch ausdrücklich dafür, dass es seine Grenzen öffnete. Vor wenigen Tagen sagte die Weltbank dem armen südasiatischen Land 480 Millionen US-Dollar für bessere gesundheitliche und sanitäre Versorgung, Bildung und Katastrophenrisiko-Management zu.

Nach Angriffen der Rohingya-Miliz Arsa auf Polizei- und Armeeposten im August vergangenen Jahres begann Myanmars Militär mit seiner Offensive. Die UN und Menschenrechtler werfen der Armee im buddhistisch dominierten Myanmar ethnische Säuberungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Zunehmend wird auch von Völkermord an den Rohingya gesprochen. Obwohl viele Rohingya seit Generationen in Myanmar leben, werden sie diskriminiert und verfolgt. (epd)

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