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Annalena Baerbock im Februar 2021 beim Politischer Aschermittwoch in Berlin.
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Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sieht sich vermehrt Hassattacken ausgesetzt.

Grünen-Kanzlerkandidatin

„Billiges und chauvinistisches Mittel“: Hassattacken gegen Annalena Baerbock nehmen zu

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Seit dem Tag ihrer Kür zur Kanzlerkandidatin der Grünen kursieren gefälschte Zitate und Bilder von Parteichefin Annalena Baerbock im Netz.

Berlin – Hass im Netz sei für die beiden Parteivorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, nichts Neues. Das betonte Parteisprecherin Nicola Kabel gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). Seit Baerbocks Kür zur Kanzlerkandidatin der Partei hätten gefälschte Zitate und gefakte Bilder aber zugenommen. „Das begann gleich in den ersten Tagen“, fügte Kabel hinzu.

Die 40-jährige Baerbock, die seit Januar 2018 gemeinsam mit Robert Habeck als Doppelspitze die Geschicke der Grünen lenkt, war am 19. April dieses Jahres vom Bundesvorstand der Partei als Kanzlerkandidatin vorgeschlagen worden. Dass ihre Kandidatur auch vom Bundesparteitag im Juni bestätigt wird, gilt unter Experten nur noch als Formalie. Seit Baerbocks Nominierung haben die Grünen in den Umfragen deutlich Prozentpunkte dazugewonnen. Laut aktuellen Umfragen liegen die Sympathiewerte der Grünen-Politikerin mit 44 Prozent der Befragten weit vor CDU-Chef Armin Laschet (17 Prozent) sowie SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (18 Prozent.)

Hass im Netz: Annalena Baerbock bekommt Personenschutz

Die Sympathiepunkte und guten Umfragewerte der Grünen, die zuletzt in einer repräsentativen deutschlandweiten Umfrage die CDU als stärkste Kraft überholten, schützen die Politikerin allerdings nicht vor Hass im Netz: Allein in den letzten zwei Wochen habe die Parteizentrale 15 Meldungen im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes gemacht, sagte die Sprecherin den Zeitungen. „Wenn Dinge strafrechtlich relevant erscheinen, bringen wir sie zur Anzeige“, erläuterte Kabel.

„Nicht alles hat automatisch eine frauenfeindliche Komponente aber sie kommt in manchen Fällen noch dazu“, sagte die Sprecherin. Zuletzt waren unter anderem vermeintliche Nacktbilder Baerbocks aufgetaucht, die aber in Wahrheit nicht sie zeigen, sondern ein russisches Modell. Die Grünen-Vorsitzende bekomme seit kurzem Personenschutz.

Die frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Ulle Schauws, sagte dem Redaktionsnetzwerk dazu: „Dass eine Frau Kanzlerkandidatin bei den Grünen ist und deshalb angegriffen wird, zeigt eine gewisse Hilflosigkeit derer, die sie angreifen.“ Das sei ein „sehr billiges und chauvinistisches Mittel“. Es spreche eher gegen die Verursacher, als dass es Baerbock schade. (Sandra Kathe mit AFP)

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