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Die Grünen Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck.

News-Ticker

Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Anne Spiegel: Gerechte Startchancen für jedes Kind

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Annalena Baerbock und Anne Spiegel fordern: Kein Kind soll hungrig in die Kita kommen.

  • Grüne im Höhenflug
  • Grüne verdrängen Union in Umfragen teilweise von der Spitze
  • Habeck: Kanzlerkandidatenfrage wird „rechtzeitig“ geklärt

Update, 1.7.2019, 11.30 Uhr: Annalena Baerbock schreibt zusammen mit Landesministerin Anne Spiegel einen Gastbeitrag für fr.de. Ihre Forderung: Die Grundsicherung für Kinder soll Mädchen und Jungen gleiche Startchancen geben. Keiner darf mehr hungrig in die Kita kommen müssen.

Auch die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig schreibt einen Gastbeitrag für fr.de. Ihr Ziel ist es, Frankfurt zu einer Art Hauptstadt der Artenvielfalt zu machen.

Update, 28.6.2019, 10.00 Uhr: Das Grünen-Duo Annalena Baerbock und Robert Habeck war bei Markus Lanz zu Gast. Der geht seine Gäste mit panischer Aggressivität an.

Update, 27.6.2019, 23.55 Uhr: Neue Zahlen vom ARD-Deutschlandtrend: Die Grünen verlieren einen Punkt und wären mit 25 Prozent nur noch zweitstärkste Kraft hinter der Union.  Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU auf 26 Prozent, das ist ein Punkt mehr als im Deutschlandtrend vom 6. Juni. Auch die SPD legt um einen Punkt zu auf 13 Prozent. 

16.35 Uhr: Grünen-Chef Robert Habeck hat einen grundlegenden Umbau des Verfassungsschutzes gefordert. „Wie inzwischen selbst Sicherheitsbehörden sagen, gibt es bei der Analyse und folglich der Bekämpfung von rechten Netzwerken große Defizite“, sagte Habeck den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Netzwerke bildeten sich zunehmend im Internet. „Von dort greifen sie in die reale Welt über, schaffen den Nährboden für Straftaten und initiieren und verstärken sie“, so Habeck. Der Verfassungsschutz müsse sich diesen neuen Herausforderungen gemäß neu aufstellen. 

Nach den Vorstellungen des Grünen-Chefs sollte das Bundesamt für Verfassungsschutz durch eine Inlandsaufklärung ersetzt werden, deren Aufgaben in zwei Bereiche aufgegliedert werden: „Ein ,Institut zum Schutz der Verfassung’ soll verfassungsfeindliche Bestrebungen mit systematischer Analyse öffentlich zugänglicher Quellen und der Aktivitäten im Netz betreiben.“ Hinzu käme ein „Amt zur Gefahrenerkennung und Spionageabwehr“, das eingreife, wenn bei konkreten Gefahren die Aufklärung mit öffentlichen Quellen nicht mehr möglich sei.

Update vom 17.6.2019, 14.30 Uhr: Eigener Kanzlerkandidat, ja oder nein? Mit dieser Frage werden die Grünen angesichts ihres derzeitigen Höhenflugs immer häufiger konfrontiert. Doch Robert Habeck will davon erst einmal nichts wissen. Der Parteichef der Grünen erteilte den Forderungen nach einer baldigen Ernennung eines grünen Kanzlerkandidaten eine Absage. Es sei zwar wichtig, „dass dann vor einer Wahl rechtzeitig mit der Partei Klarheit geschaffen wird. Aber da sind wir ja nicht“, sagte Habeck im ZDF-“Morgenmagazin“. Man müsse sich jetzt zunächst darauf konzentrieren, konstruktive Oppositionspolitik zu betreiben. „Wir sind mitten in einer Legislaturperiode, die schwierig genug ist.“

Habeck will also bei der Bundestagswahl auf die Doppelspitze nicht verzichten, selbst wenn die guten Umfragewerte einen Einzug ins Kanzleramt denkbar erscheinen lassen. „Geteilte Macht ist doppelte Stärke. So agieren wir, und so werden wir es weiter tun, auf jeden Fall“, sagte Habeck. Die Doppelspitze sei auch rückblickend das Erfolgsgeheimnis seiner Partei. „Ein neues Verständnis von Macht bedeutet, im Team zu sein.“

Zuletzt hatte sich der bayerische Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann dafür ausgesprochen, von der doppelten Spitzenkandidatur abzurücken und einen Kanzlerkandidaten zu ernennen. Sollte die Partei zwei gleichberechtigte Spitzenkandidaten ins Rennen schicken, wäre unklar, wer von beiden Kanzler werden soll. Die Parteispitze hat sich zu diesem Problem bislang nicht geäußert.

Grüne in neuer Umfrage auf Platz eins

Update vom 16.6.2019, 18.00 Uhr: Welche Partei würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? Sie Antwort auf die Sonntagsfrage fällt derzeit recht eindeutig aus: Die Mehrheit sagt Grün. Im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Emnid liegen die Grünen jedenfalls mit 27 Prozent weiter an der Spitze, auf dem zweiten Platz folgt die CDU/CSU mit 25 Prozent. Man gewöhnt sich langsam daran.

Und auch in der Kanzlerfrage liegen die Grünen vorne. Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen, würden sich laut einer Emnid-Umfrage 51 Prozent für den Grünen-Chef Robert Habeck entscheiden, nur 24 Prozent für die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Na dann.

Update vom 15.6.2019, 17.00 Uhr: Der Höhenflug der Grünen geht weiter. Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer bleiben sie mit 27 Prozent die stärkste Kraft. CDU/CSU verharren mit 24 Prozent auf Platz zwei. Die AfD überholt die Sozialdemokraten und kommt auf 13 Prozent, die SPD muss sich mit 11 Proztent begüngen. Für die Umfrage befragte Forsa von Dienstag bis Freitag 2001 Wahlberechtigte. Die Fehlertoleranz wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.

Update vom 11.6.2019, 14.00 Uhr: Die nächste Umfrage, der nächste Erfolg für die Grünen: Auch beim Meinungsforschungsinstitut Insa liegen die Grünen (26,5 %) inzwischen vor der Union (24 %). Dahinter folgen AfD (13,5 %), SPD (13 %) FDP (9% ) und Linke (7,5 %).

Neue Umfrage: CDU auf historischem Tiefstand – Grüne jetzt klar vorne 

Update vom 8.6.2019, 19.00 Uhr: Die Grünen schwimmen weiter auf einer Welle des Erfolgs, die CDU sackt weiter ab: Das ergibt eine Umfrage des Trendbarometers von RTL und n-tv. Die Grünen liegen demnach drei Prozentpunkte vor der CDU, die auf einen historischen Tiefstand von 24 Prozent sinkt. Damit liegt sie sogar noch schlechter als bei Helmut Kohls Spendenskandal um das Jahr 2000. Unverändert bleibt die SPD bei 12 Prozent, gleichauf mit der AfD (plus 1). Die Linken gewinnen einen Prozentpunkt hinzu.

Auch bei der Kanzlerfrage liegt ein Grüner vorne: Robert Habeck, den Journalist Hajo Schumacher in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ zu „Germany’s next Kennedy“ ernannte, würde CDU-Chefin Annegret Karrenbauer mit 34 zu 21 Prozent schlagen. Olaf Scholz kommt in dieser Umfrage auf 23 Prozent. Allerdings würden sich bei der Alternative Kramp-Karrenbauer 41 Prozent, bei der Alternative Scholz 47 Prozent der Grünen-Anhänger nicht für den Grünen-Chef Habeck entscheiden.

Wie sagte Forsa-Chef Prof. Manfred Güllner so schön: „An einen grünen Kanzlerkandidaten müssen sich die Bundesbürger erst noch gewöhnen. So kommt es, dass Habecks Rückhalt selbst bei den Anhängern der Grünen eher noch verhalten ist.“

Union verliert an Boden, Grüne obenauf

Update vom 6. Juni 2019, 18.55 Uhr: Schau an, die Union verliert weiter an Boden. Und die Grünen? Die sind auf der Überholspur. In einer Infratest-Dimap-Umfrage kommen die Grünen auf 26 Prozent – und liegen damit vor der Union, die sich mit 25 Prozent begnügen muss. Auch bei den Forschungsgruppe Wahlen legen die Grünen deutlich zu (26 Prozent), bleiben aber knapp hinter der Union (27 Prozent). Habeck liegt in Kanzlerfrage vor AKK.

Update, 4.6.2019, 15.00 Uhr: Robert Habeck ist beliebt im Volk – beliebter zumindest als Annegret Kramp-Karrenbauer. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die heute vorgestellt wurde. Demnach könnte Habeck bei einer Direktwahl des Kanzlers 43 Prozent der Stimmen gewinnen, Kramp-Karrenbauer käme auf 21 Prozent. 34 Prozent der Befragten würden keinen der beiden wählen, die restlichen zwei Prozent haben sich enthalten.

Grüne überholen erstmals die Union 

Update vom 1.6.2019, 18.00 Uhr: Die Grünen werden immer beliebter im Wahlvolk.-Laut Forsa-Umfrage kommt die Partei in der Sonntagsfrage auf 25 Prozent und überholt damit erstmals die Union, die nur noch 26 Prozent der Stimmen erreicht. Die Emnid-Befragten sehen das noch ein ganz klein wenig anders. Dort erreichen die Grünen 20 Prozent der Stimmen und liegen damit noch immer deutlich hinter der Union (28 Prozent). Aber das kann sich natürlich schnell ändern.

Grün ist die Macht

Mit dem Führungsduo Baerbock und Habeck geht es für die Grünen nur noch bergauf. Plötzlich scheint alles möglich, selbst ein grüner Kanzler (so titelt der „Stern“) oder eine grüne Kanzlerin (so wünscht es sich die „taz“). Dem Führungsduo fliegen jedenfalls die Sympathien zu.

Europawahl 2019: Grüne werden zweitstärkste Kraft 

Deutschland wählt grün, zumindest bei der Europawahl. 20,5 Prozent der Stimmen erhielt die Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Wahl am 26. Mai – damit waren die Grünen zweitstärkste Kraft hinter der Union aus CDU und CSU, die auf 28,9 Prozent der Stimmen kam. Durch dieses Ergebnis verdoppelten die Grünen fast die Zahl ihrer Sitze im europäischen Parlament, von elf auf 21.

Faszinierend zu beobachten ist dabei auch die Stimmverteilung nach Alter, Geschlecht und Bildungsstand. Die Frauen wählten die Grünen mit 24 Prozent deutlich öfter als die Männer (18 Prozent. Der enorme Zuwachs der Grünen im Gesamtergebnis geht maßgeblich auf die jungen Wähler zurück. Ein Drittel der unter 30-Jährigen gaben den Grünen ihre Stimme. Damit ist die Partei bei den jungen Wählern der klare Wahlsieger. Geht es nach dem Bildungsstand lässt sich ebenfalls eine Gruppe als Hauptwählerschaft der Grünen ausmachen: 31 Prozent der Hochschulabsolventen wählten demnach grün. 28 Prozent der Grünen Wähler haben zumindest das Abitur. Nur neun Prozent der Hauptschüler wählten die Grünen.

Vor allem in den Großstädten und im Westen Deutschlands waren zweistellige Zuwachsraten zu beobachten. Auch im Osten Deutschland legten die Grünen um 5,2 Prozentpunkte zu. Trotzdem reichte es hier mit 11,6 Prozent der Stimmen nur zu Platz fünf hinter CDU (21,5 %), AfD (21,1 %), Linke (13,4 %) und SPD (12,2 %).

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