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„Bunny Hugger“

Klimagipfel: Greta Thunberg legt sich mit Boris Johnson an

  • VonTanja Koch
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Der britische Premierminister Boris Johnson bezeichnet Klimaaktivismus als „Häschen umarmen“. Greta Thunberg gibt ihm die passende Antwort.

Stockholm – Im Grunde waren der britische Premierminister Boris Johnson und Klimaaktivistin Greta Thunberg auf dem Klima-Gipfel von Joe Biden ähnlicher Meinung. „Wie lange glauben Sie, können Sie die Klimakrise weiterhin ignorieren, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden?“, fragte Thunberg.

Auch Johnson rief während Bidens Klimagipfel zum Handeln auf. Doch er umschrieb dies mit einer Metapher, die bei Thunberg offenbar zu Belustigung führte: „Es ist für uns alle wichtig zu zeigen, dass es hier nicht um irgendeine teure, politisch korrekte, grüne Handlung des ‚Bunny-Hugging‘ geht, oder wie auch immer man es nennen will“, sagte er. Vielmehr gehe es um Wachstum und Jobs. „Nichts ist falsch an Bunny-Hugging, aber Sie wissen, worauf ich hinaus will.“ Er beschrieb Klimaaktivismus als „Häschen umarmen“ - also eine eher symbolische denn zielführende Maßnahme. Die 18-jährige Aktivistin änderte daraufhin ihren Instagram-Namen sowie ihre Twitter-Beschreibung zu „Bunny Hugger“.

Greta Thunberg hat erneut via Social Media einen Regierungschef aufs Korn genommen: Boris Johnson.

Greta Thunberg teilt immer wieder via Social Media gegen Politiker aus

Es ist nicht das erste Mal, dass Thunberg ihre Social-Media-Kanäle nutzt, um sich über Staats- und Regierungschefs lustig zu machen. Auch gegen Ex-US-Präsident Donald Trump teilte sie via Twitter bereits einen Seitenhieb aus. Dieser hatte nach der US-Wahl im November 2020 das Ende der Stimmenauszählung gefordert, woraufhin Thunberg per Tweet erklärte: „So lächerlich. Donald muss an seinem Problem mit Aggressionsbewältigung arbeiten und dann mit einem Freund in einen guten alten Film gehen! Entspann dich, Donald, entspann dich!“

Ein Jahr zuvor hatte Trump einen ähnlichen Tweet über die Klimaaktivistin abgesetzt. Anlass war, dass das US-amerikanische „Time“-Magazin Greta Thunberg und nicht ihn damals zur „Person des Jahres“ gekürt hatte.

Auch im Januar revanchierte sich Thunberg für einen Tweet von Donald Trump. Dieser hatte geschrieben: „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen.“ Nach Joe Bidens Amtseinführung und damit Trumps Amtsende twitterte Thunberg: „Er wirkt wie ein sehr glücklicher alter Mann, der sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen.“ (Tanja Koch mit dpa)

Rubriklistenbild: © DPA/The Canadian Press/Paul Chiasson

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