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Eugene Reavey trauert um seine drei Brüder, die 1976 unschuldig starben.

Bürgerkrieg in Nordirland

Grenzfall für den Frieden

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Seit mehr als 40 Jahren arbeiten Betroffene den Terror des Bürgerkrieges in Nordirland auf - jetzt droht der Austritt Großbritanniens aus der EU alles zunichte zu machen.

Wo soll diese Geschichte beginnen? Sie kennt keinen wirklichen Anfang und ist selbst mehr als 20 Jahre nach dem Friedensschluss von einem Ende weit entfernt. Es ist jene Geschichte vom blutigen Konflikt in Nordirland, die wohl nie auserzählt sein wird und auch nicht sein kann, zu viele Opfer und Täter hat der Bürgerkrieg gefordert; die seit Jahrzehnten von Leid und Gewalt und bestenfalls Versöhnungsversuchen bestimmt wird. Sie spielt dort, wo der Frieden auf dem Papier steht, aber längst nicht in allen Köpfen verinnerlicht ist, und wo jetzt die von beiden Seiten sorgsam gepflegten Narben wieder aufreißen. Schuld sind die Brexit-Debatten, in deren Mittelpunkt die geteilte Grüne Insel gerückt ist.

Das Thema „Du gehörst zu mir“ wird in den Sommermonaten von allen FR-Ressorts mit je eigenen Schwerpunkten bearbeitet. Das Ressort Politik widmet sich in den kommenden Wochen „Grenzgängern“: Es geht um Menschen, die Barrieren überwinden – staatliche, ethnische, materielle, physische oder einfach die Vorurteile im eigenen Kopf.

Wer gehört zu wem? Was hält in Deutschland, in Europa die Gesellschaft zusammen? Was lässt sich tun, um Spaltungen zu überwinden? All das sind Fragen, die sich in diesem Jahr mit besonderer Dringlichkeit stellen: Das Grundgesetz wurde am 8. Mai 70 Jahre alt, Ende Mai haben Europas Bürgerinnen und Bürger ein neues Parlament gewählt – und im November feiert Deutschland den 30. Jahrestag des Mauerfalls.

Mit all dem befasst sich unsere Serie „Du gehörst zu mir“ seit dem 4. Mai.

Wo also soll diese Geschichte beginnen? Bei einer Tasse Tee, findet Eugene Reavey. Der pensionierte Farmer lädt in sein Haus im nordirischen Dörfchen Whitecross nahe der Grenze zur Republik Irland, setzt den Wasserkessel auf und lässt sich am hölzernen Esstisch nieder. Er ist ein Besessener, getrieben von der Vergangenheit, die bis an sein Lebensende seine Gegenwart bleiben soll. Vor ihm liegen sorgsam ausgeschnittene Zeitungsartikel, Gerichtsdokumente, Gutachten, Ordner. Sie quellen über vor Geschichten. Und sie beginnen alle am Sonntagabend des 4. Januar 1976 um kurz nach sechs.

Der 24-jährige John Martin sowie seine Brüder Brian, 22, und der erst 17 Jahre alte Anthony saßen zu Hause vor dem Fernseher, ihre Lieblingsspielshow „Celebrity Squares“ hatte gerade angefangen; die restliche Familie war zum Besuch einer Tante aufgebrochen. Plötzlich stürmten vier schwer bewaffnete Maskierte ins Wohnzimmer. 43 Maschinengewehrschüsse durchsiebten John Martin, 17-mal trafen die Mörder Brian in den Rücken. Anthony kroch noch schwer verletzt den kleinen Hügel zum Nachbarn hinauf, zwei Wochen später starb auch er. John Martin, Brian, Anthony – Eugene Reaveys Brüder, hingerichtet, weil sie katholisch waren. Unbeteiligte in diesem Konflikt.

43 Jahre später weist Eugene zur Stelle des Elternhauses nur wenige Meter von seiner Farm entfernt. Heute wohnt ein weiterer Bruder, Oliver, hier. Er entdeckte damals die Leichen und sprach in der Folge für ein Jahr lang nicht mehr. Kein Wort. „Zu traumatisiert“, sagt Eugene und führt zum kleinen Friedhof, auf dem die Toten beigesetzt sind. Mindestens einmal pro Woche kommt er her, betet und erzählt den Geschwistern – alle liebten Gaelic Football, eine Mischung aus Rugby und Fußball – von deren größter gemeinsamer Leidenschaft. Wie hat der lokale Club gespielt? Wer ist vom Platz geflogen? Solche Dinge.

„Sie waren unschuldige Zivilisten, hatten wie die ganze Familie weder was mit Politik noch mit der IRA am Hut“, sagt er wie zu sich selbst und blickt in den grauen Himmel. Die Wolken hängen tief in den saftigen Hügeln. Mehr Grüne Insel als hier geht nicht. Mit einem Tuch streicht der 71-Jährige mit den weißen Haaren sanft über die Gesichter der jungen Männer auf den drei schwarz-weißen Porträtfotos auf dem Grabstein, wischt die Nieselregentropfen ab und pflückt Laub vom Grab, als würde er Fusseln von ihren Jacketts klauben.

In der Grafschaft Armagh, wo heute scheinbar nichts als herbstliche Idylle herrscht, gehörten Anschläge in den Jahren zwischen 1969 und 1996 zum Alltag. Kein Landstrich hat so gelitten wie dieser. Hier lagen die „killing fields“ während der „Troubles“, wie sowohl Briten als auch Iren den Konflikt bemerkenswert beschönigend nennen. Als wäre ein Guerillakrieg, der in 30 Jahren mehr als 3500 Menschen das Leben gekostet hat, lediglich ein bisschen „Ärger“.

Die protestantischen Loyalisten, die im Zeichen der Krone Nordirland als Teil des Königreichs verteidigten, standen den katholisch-irischen Republikanern entgegen, die ein wiedervereinigtes Irland anstrebten. Die Paramilitärs der IRA (Irisch-Katholischen Armee) und der Loyalisten wie der Ulster Volunteer Force (UVF) oder der Ulster Defence Association (UDA) töteten wahllos, kopflos.

Überall in den Grenzregionen und in Belfast Wachtürme, Kasernen und Zäune. Bomben, Straßensperren, Barrikaden. Hinrichtungen und Schikane. Autos stauten sich auf beiden Seiten an den schwer gesicherten Kontrollposten. In Bessbrook am Rande der Grenzstadt Newry lag einer der bedeutendsten Militärstützpunkte der britischen Armee. Die Anlage durchschnitt wie ein stählernes Riesenbeil die saftigen Wiesen, wo nun Schafe und Kühe grasen. Heute prahlt die Gegend auf einer Tafel zu Recht mit „außergewöhnlicher Schönheit“. Steinerne Brücken führen im Süden von Armagh über den kleinen Fluss und damit die unsichtbare Grenze. Allein ein Schild gibt die Geschwindigkeit plötzlich statt in britischen Meilen in Stundenkilometern an. Niemand registriert diese Grenze mehr.

Seit dem Brexit-Votum am 23. Juni 2016 aber sprechen wieder alle über die künftige Außengrenze zwischen dem EU-Mitgliedstaat, der Republik Irland, und dem zum Königreich gehörenden Nordirland.

Der Backstop, das im zwischen London und Brüssel ausgehandelten Austrittsabkommen verankerte Auffangnetz für den nördlichen Landesteil, sollte eigentlich im Notfall gewährleisten, dass es nach der Scheidung keine harte Grenze gibt, um den Friedensprozess nicht zu gefährden. Doch der Deal fiel drei Mal im britischen Parlament durch. Premierministerin Theresa May wollte nicht aufgeben, ist dennoch gescheitert. Mitte Juli wird sie entweder vom Hardliner Boris Johnson oder vom amtierenden Außenminister Jeremy Hunt in der Downing Street ersetzt. Der Machtkampf um die Nachfolge der scheidenden konservativen Parteivorsitzenden läuft. Beide Kandidaten wollen aus der Staatengemeinschaft raus. Johnson zur Not auch ohne Deal, Hunt will nachverhandeln. Doch die Situation ist verfahren – und sie dürfte es bleiben. Die EU wünscht einen Sonderstatus für die Region oder aber, wie im aktuellen Vertrag festgeschrieben, dass das gesamte Königreich in der Zollunion verbleibt, bis eine langfristige Lösung gefunden wird. In Westminster beharren viele darauf, dass das Provisorium ein festes Enddatum haben muss. Oder dass der Backstop am besten ganz verschwindet. Er hat sich zur Glaubensfrage entwickelt. Dass oben im Norden wieder geschossen und getötet und gestorben wird, ignoriert man im Establishment gerne. Erst im April traf die Journalistin Lyra McKee am Rande von schweren Ausschreitungen in Derry/Londonderry eine Kugel, abgefeuert von Mitgliedern der paramilitärischen Gruppe Neue IRA. Die 29-Jährige starb. Kollateralschaden. So einfach. So tragisch. So unnötig.

Nach derzeitigem Stand treten die Briten am 31. Oktober aus der EU aus. Sollte die nördliche Provinz am Ende in der Zollunion verbleiben, wäre sie weiterhin eng an das EU-Regelwerk gebunden. Die nordirische, erzkonservative Democratic Unionist Party (DUP), auf deren Stimmen die Minderheitsregierung der Tories seit dem Verlust der absoluten Mehrheit angewiesen ist, lehnt den Entwurf eines Sonderstatus für Nordirland kategorisch ab, weil dann Kontrollen zum übrigen Königreich die Folge wären. Den Backstop in der jetzigen Form wollen sie auch nicht. Ja, was denn?

Keine Ausnahmen, keine Spaltung des Landes – das fordern die EU-Skeptiker der DUP und reden von einer „blutroten Linie“. Am Ende könnte das ganze Brexit-Drama an der knapp 500 Kilometer langen Grenze scheitern – und die Briten verlassen ungeregelt ohne Abkommen die Union. Wenn das passiert, fürchten viele beidseits der irischen Grenze, kehrt die blutige Vergangenheit womöglich zurück.

Der frühere irische Premierminister John Bruton traut sich nicht einmal, darüber nachzudenken. „Heute gibt es in Nordirland mehr sogenannte Friedensmauern als auf dem Höhepunkt der Unruhen“, sagt er nur. Immer wieder warb er in London – vergeblich – für den Backstop und sagt: „Wir, die kleinen Nachbarn, müssen mit den Folgen des Brexit leben.“ Er hat die Troubles erlebt, viele der Toten gekannt und den mühsamen Friedensprozess begleitet. Bruton möchte dieses Erbe nicht gefährdet sehen durch ignorante Ideologen im fernen London.

Die Mörder der Reavey-Brüder gehörten der Glenanne Gang an, einer geheimen, informellen Gruppe von Ulster-Loyalisten, die in den Siebzigerjahren Schießereien und Bombenangriffe gegen Katholiken und irische Nationalisten durchführten. Einige wohnen bis heute in der Gegend. Keiner wurde je zur Rechenschaft gezogen, geschweige denn verurteilt. Anstelle des Staates kämpft Eugene Reavey seit mehr als 40 Jahren um Aufklärung und eine unabhängige Untersuchung.

„Das waren Morde auf britischem Boden von britischen Sicherheitskräften mit dem Zweck, die Gewalt eskalieren zu lassen“, sagt er. Die Mörder seien vom Staat geschützt worden. „In England gibt es ein faires System. Gerechtigkeit in Nordirland ist eine völlig andere Sache.“ Manchmal sieht er ehemalige Gangmitglieder an seinem Haus vorbeifahren. Er stockt kurz. Und klopft sich mit der Hand auf die linke Brust als wolle er damit den Schmerz lösen. „Es ist nicht einfach.“

Nur ein Stück weiter auf dieser verfluchten Landstraße steht abermals ein Mahnmal. Eine Mauer erinnert an das Kingsmill-Massaker, bei dem einen Tag nach der Ermordung der Reavey-Brüder zehn Arbeiter auf dem Heimweg aus ihrem Minibus gezerrt, in einer Reihe aufgestellt und dann von republikanischen Untergrundkämpfern erschossen wurden. Protestantische Zufallsopfer. So einfach war das damals. „Ein dreckiger Krieg“, so nennt es Eugene Reavey. Die Troubles hinterließen ein kollektives Trauma, das zu tief sitzt, als dass ein Abkommen, unterschrieben am Karfreitag 1998, Frieden befehlen könnte. Bis nicht jede Geschichte erzählt, nicht jeder Täter zur Verantwortung gezogen wird, kann hier kaum jemand zur Ruhe kommen. Das liegt nicht nur daran, dass die Paramilitärs, die Terrorgangs beider Seiten, noch immer aktiv sind. Wenn manchmal konservative Abgeordnete wie etwa Johnny Mercer im fernen Westminster behaupten dürfen, man müsse die Vergangenheit ruhen lassen und aufhören mit „der Hexenjagd auf verdiente Veteranen“, klingt das wie Hohn für Menschen wie Reavey.

Nur, wie kann Versöhnung funktionieren? Es gehe um Gerechtigkeit und Wahrheit. Um Wahrheit und Gerechtigkeit. „Das eine bedingt das andere“, findet Stephen Travers. Er gehörte in den Siebzigerjahren zu den begehrtesten Bassisten auf der irischen Insel. Partys in London, Gigs vor etlichen Fans. Dann „fiel der Vorhang“, wie er sagt.

In jener Nacht, als die gefeierte Miami Showband – eine Musikgruppe aus Protestanten und Katholiken – auf dem Weg nach einem Auftritt in Nordirland zurück in die Republik von britischen Soldaten angehalten wurde. Routinekontrolle. Den sechs Männern wurde von schwer Bewaffneten befohlen, aus ihrem Kleinbus auszusteigen, während einige der Sicherheitskräfte den Kofferraum mit den Instrumenten durchleuchteten, zwei andere am Fahrersitz herumhantierten. Kurz darauf flog – plötzlich und zu früh – der Van in die Luft und mit ihm die beiden Bombenleger der probritischen UDR, deren Plan perfide gewesen und doch nicht aufgegangen war: Sie beabsichtigten, einen Sprengkörper der zwischen den beiden Ländern pendelnden Bandmitglieder zu platzieren, um Argumente für eine Grenzschließung zu schaffen und gleichzeitig die irische Regierung dazu zu bringen, mehr Sicherheit im Süden zu installieren.

„Sie wollten uns mit dieser Bombe als Terroristen, als Täter darstellen“, sagt Travers und ist überzeugt: „Das wurde von hohen britischen Streitkräften durchgeführt.“ Der Ire wurde durch die Luft und die Böschung hinuntergeschleudert, wie in Zeitlupe habe er den Augenblick empfunden. Dann fielen Schüsse. Man wollte die Zeugen, die die Musiker nach dem misslungenen Coup nun waren, noch in der Dunkelheit der Nacht loswerden. Sänger Fran O’Toole wurde 20-mal getroffen, sein Gesicht von 17 Schüssen zerfetzt. Kugeln durchsiebten auch Gitarrist Tony Geraghty und Brian McCoy. Stephen Travers überlebte. Da war er gerade 24 Jahre alt. Auch wenn es in diesem Fall zum ersten Mal einen Schuldspruch wegen Mordes gegen ein Mitglied der Sicherheitskräfte gab, die Nacht verfolgt Travers bis heute. Für einen Live-Auftritt wurde er bis zum heutigen Tag nie wieder gebucht.

Vor einigen Jahren haben er und Eugene Reavey die Initiative TaRP (Truth and Reconciliation Platform) gegründet, mittels derer Angehörige und Überlebende beider Seiten zusammenfinden und ihre Erlebnisse teilen können.

An diesem Mittwochnachmittag treffen sich vier der dazugehörigen Aktivisten mit Studenten, Interessierten und von den Troubles Betroffenen in einem kleinen Raum der Queen’s University Belfast. Es gibt Sandwiches und Tee, die Stimmung ist gedämpft. Jede Unterhaltung ist überschattet von der schrecklichen Vergangenheit. Und da erzählt auch Alan McBride, der Mann, dessen Haare einmal blonder und der Gesichtsausdruck weniger gequält gewesen sein müssen. Seine Ehefrau Sharon ist seit 25 Jahren tot und die Worte überschlagen sich fast, wenn er ihre Geschichte erzählt, die auch seine ist. Wenn er sich daran erinnert, wie der damals 29-Jährige sich an einem Samstagmorgen am 23. Oktober 1993 von Sharon verabschiedete, ohne zu wissen, dass es das letzte Mal sein sollte. Sie half an jenem Tag ihrem Vater in dessen Fischladen auf der Shankill Road in West-Belfast aus, dem Zentrum der protestantischen Arbeiterschaft.

Wie er dann mit der zweijährigen Tochter Fahrradfahren ging; wie später ein Freund anrief, der von einer Explosion in jener Straße berichtete. Und er dorthin eilte und beim Anblick des Geschäfts sofort wusste: Hier kam niemand lebend raus. Ein Mitglied der Terrororganisation IRA hatte die Bombe gezündet. Zehn Menschen starben. Frauen. Männer. Kinder. Ein Blutbad. Sanitäter zeigten McBride einen Ehe- sowie einen Verlobungsring, „die vom Leichnam einer jungen Frau entfernt“ worden waren, wie es hieß. Der Brite erkannte die von ihm in glücklichen Momenten sorgsam ausgesuchten Schmuckstücke sofort. Der Schwiegervater gehörte ebenfalls zu den Getöteten.

Es folgte eine Zeit, in der Wut, Ärger und lautstarker Protest sein Leben ausfüllten. Der Zorn zielte insbesondere auf den mutmaßlichen Drahtzieher Gerry Adams, der als führendes IRA-Mitglied bei der Beerdigung des Attentäters Thomas Begley, des Mörders von McBrides geliebter Frau, einer der Sargträger war. Später sollte sich der ehemalige Sinn-Féin-Parteipräsident selbst zu einem der Architekten des Friedensprozesses wandeln. 16 Jahre nach dem Anschlag trafen sich die beiden erstmals. Gerry Adams entschuldigte sich bei Alan McBride. Sie gaben sich die Hand. Gnade.

Mittlerweile hat McBride den Tätern verziehen, vergessen kann er nicht. Stattdessen ließen ihn seine bitteren Erfahrungen zum Aktivisten werden; für verschiedene Organisationen ruft der gläubige Protestant zu Versöhnung und Aussprache auf. „Man schließt keinen Frieden mit seinen Freunden. Man muss Frieden mit seinen Feinden schließen.“

Irlands Wunden zu heilen, es ist auch das Ziel der Plattform TaRP. „Wir wollen, dass die Menschen den Frieden wertschätzen, vor allem jetzt“, sagt Musiker Stephen Travers. Jetzt, in Brexit-Zeiten. Zu viele Menschen trieben Spielchen mit dem Frieden. Eine harte Grenze, glauben die Aktivisten, würde die Gewalt zurückbringen, den Schmuggel. „Bauern an der Grenze sagen ganz offen: Hängen die Behörden eine Kamera auf, schießen wir auf die Kamera. Stellen sie eine Person in einer Uniform an die Grenze, schießen wir auf sie.“ Und damit würde die Geschichte von Neuem beginnen.

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