Niedersachsens damaliger Ministerpräsident und späterer Bundespräsident Christian Wulff während einer Sommerreise neben seinem damaligen Regierungssprecher Olaf Glaeseker.
+
Niedersachsens damaliger Ministerpräsident und späterer Bundespräsident Christian Wulff während einer Sommerreise neben seinem damaligen Regierungssprecher Olaf Glaeseker.

Wulff-Affäre

Glaesekers Dateien sind nicht zu knacken

Politik und Staatsanwaltschaft erhoffen sich aus den Computerdaten Glaesekers neue Erkenntnisse im Korruptionsstrafverfahren. Doch die Ermittler kommen an das vermeintliche Material nicht heran, weil sie das Passwort nicht knacken können.

Politik und Staatsanwaltschaft erhoffen sich aus den Computerdaten Glaesekers neue Erkenntnisse im Korruptionsstrafverfahren. Doch die Ermittler kommen an das vermeintliche Material nicht heran, weil sie das Passwort nicht knacken können.

Niedersachsens Ermittlungsbehörden ist es in den vergangenen Monaten nicht gelungen, ein mit einem Codewort gesichertes Laufwerk auf dem Computer des früheren niedersächsischen Regierungssprechers Olaf Glaeseker zu knacken. Dies bestätigte Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) der Tageszeitung ?Die Welt? .

Aus den Dateien des Laufwerks C erhoffen sich Politik und Staatsanwaltschaft Erkenntnisse im Korruptionsstrafverfahren gegen Glaeseker. Ihm wird vorgeworfen, dem Party-Veranstalter Manfred Schmidt bei der Organisation des Nord-Süd-Dialogs gefällig gewesen zu sein. Im Gegenzug habe Glaeseker Gratisurlaub auf einem Anwesen Schmidts in Spanien gemacht. Glaesekers Computer ist seit Anfang Februar in den Händen der Ermittler des niedersächsischen Landeskriminalamts. (dapd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare