+
In mehreren Städten ist es am 1. Mai zu schweren Zusammenstößen zwischen Neonazis, Demonstranten und Polizeibeamten gekommen.

Halle

Gewalttätige Zusammenstöße bei Neonazi-Krawallen

In mehreren Städten ist es zu schweren Zusammenstößen zwischen Rechtsextremen und Gegendemonstranten gekommen. Offenbar waren auch Neonazis aus Hessen beteiligt.

Neonazis haben in mehreren Städten versucht, Aufmärsche zum 1. Mai durchzuführen. Dabei kam es teilweis zu schweren Übergriffen. In Halle wurden Polizisten und Gegendemonstranten verletzt - die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.

Laut einem Bericht von „Zeit Online“ sollen rund 500 Rechtsextreme versucht haben, eine Kundgebung abzuhalten. Gegendemonstranten blockierten den Aufmarsch. Es kam zu gewalttätigen Krawallen, bei denen die Neonazis angeblich auch Pyrotechnik einsetzten und die Demonstranten mit Flaschen und Steinen bewarfen. Dabei sollen die Angreifen mit Metallstangen auf die Köpfe der Blockierer eingeschlagen haben.

Bei den gewalttätigen Übergriffen fielen auch zwei Pkws der Neonazis auf. Einer davon stammt laut Kennzeichen aus dem hessischen Main-Kinzig-Kreis, das andere aus dem bayerischen Aschaffenburg.

Bei einem weiteren Angriff wurden vor allem Polizisten angegriffen. Rund 150 Rechtsextreme sollen dabei im thüringischen Apolda die Beamten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen haben. Es gab etwa 100 Festnahmen, gegen die Neonazis wurden Ermittlungen wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Polizeibeamte aufgenommen, sagte eine Polizeisprecherin in Jena. 

Auch in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern kam es zu Zusammenstößen als zahlreiche Menschen versuchten, einen rechten Aufmarsch zu blockieren. (FR/AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion