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Sanitäter tragen in Pozzallo (Sizilien) Kinder von Bord eines Schiffes der italienischen Küstenwache.

Seenotrettung

Gerettete Flüchtlinge dürfen in Italien an Land

Sie waren mit einem Holzboot im Mittelmeer unterwegs und wurden gerettet. Nachdem den etwa 450 Flüchtlingen verboten wurde italienischen Boden zu betreten, ist das Verbot nun aufgehoben worden.

Die Flüchtlinge, die auf zwei Rettungsschiffen vor Italien ausgeharrt hatten, dürfen nun an Land. Die Anlandung habe in Pozzallo auf Sizilien gegen Mitternacht begonnen, berichteten italienische Medien unter Berufung auf Regierungskreise.

Zuvor hatten sich Malta, Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland bereit erklärt, Migranten von den Schiffen aufzunehmen. Die etwa 450 Menschen waren am Freitag mit einem Holzboot auf dem Mittelmeer unterwegs und wurden dann auf zwei Militärschiffe gebracht. Zunächst wollte die italienische Regierung sie nicht anlegen lassen, weil das Land darauf pocht, dass sich auch andere EU-Länder an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen. (dpa)

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