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Fassungslosigkeit herrscht in Neukölln nach dem Blutbad am 5. April: "1 Mord + 4 x versuchter Mord - findet den Mörder" steht an der Rudower Straße auf einem Plakat neben Blumen und Kerzen.

Nach Mord in Neukölln

Gedenkmarsch für getöteten Burak

Mit einem „Marsch gegen Intoleranz und Gewalt“ soll am Samstag (28. April, 14.00 Uhr) in Neukölln an den Anfang April auf offener Straße erschossenen 22-Jährigen erinnert werden.

Der Zug beginnt an der Johannisthaler Allee 250 und führt zum Tatort am Neuköllner Krankenhaus, wie die Veranstalter am Montag mitteilten. Laut Polizei erwarten die Organisatoren 1000 Teilnehmer.

Zugleich wurde von Freunden des getöteten Jugendlichen ein Verein gegründet. Damit wollen sich dessen Mitglieder nach eigenen Angaben für ein friedliches Zusammenleben von Zuwanderern und Deutschen einsetzen.

Ein Unbekannter hatte nahe dem Krankenhaus Neukölln auf eine fünfköpfige Gruppe geschossen. Dabei wurde der 22-Jährige mit türkischen Wurzeln getötet. Zwei weitere Jugendliche wurden schwer verletzt. Von dem Täter fehlt laut Polizei nach wie vor jede Spur. Bislang sind bei den Ermittlern 65 Hinweise eingegangen. (dapd)

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