+
Drei junge Menschen gedenken mit Plakaten am Gedenkstein für die NSU-Opfer auf dem Halitplatz. Halit Yozgat wurde am 6. April 2006 als neuntes und letztes Opfer der NSU-Mordserie erschossen.

Politik

Gedenken an Halit Yozgat

  • schließen

Am 6. April 2006 wurde Yozgat von rassistischen Terroristen des NSU in Kassel erschossen – trotz der Beschränkungen durch Corona wird öffentlich an ihn erinnert.

Das Gedenken an Halit Yozgat sei auch in Corona-Zeiten „nicht verschiebbar“, betont die Kasseler Initiative 6. April. Sie hatte dazu aufgerufen, am Montag an den Mann zu erinnern, der am 6. April 2006 im Alter von 21 Jahren von den rassistischen Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) erschossen worden war. Diese drei jungen Menschen folgten dem Aufruf und gedachten mit Plakaten am Gedenkstein für die NSU-Opfer auf dem Kasseler Halitplatz. Wegen der Corona-Krise bat die Initiative darum, den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Die Initiative beklagt: „Bis heute wissen wir nicht, warum Halit ermordet wurde.“ Auch sei noch nicht ergründet, wer Mittäter und Helfershelfer gewesen seien. Pit/Uwe Zucchi/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion