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"In Gedanken bei Ariel Scharon"

Berlin/Washington/Paris · Die Nachricht von der Gehirnoperation des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon hat weltweit große Betroffenheit

Berlin/Washington/Paris · Die Nachricht von der Gehirnoperation des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon hat weltweit große Betroffenheit ausgelöst.

Der französische Staatspräsident Jacques Chirac äußerte in einer Erklärung die Hoffnung, "dass der israelische Ministerpräsident die schmerzhafte Prüfung übersteht, die er durchlebt". Er sei mit seinen Gedanken bei Scharon. Dessen Stellvertreter Ehud Olmert, der am Mittwochabend die Regierungsgeschäfte übernahm, sicherte Chirac "die Unterstützung, die Freundschaft und die Solidarität Frankreichs" zu.

Der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel erklärte als EU-Ratspräsident, Scharon spiele eine wichtige Rolle bei der Suche nach einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten.

Der britische Außenminister Jack Straw sagte, Scharons Politik werde im Nahen Osten eine dauerhafte Wirkung haben. "Ariel Scharons Büro sagt öffentlich, dass es für ein Wunder betet", fügte er hinzu. "So lasst uns hoffen und für ein Wunder beten."

Auch der Schweizer Bundespräsident Moritz Leuenberger übermittelte Scharon Genesungswünsche. "Der Schweizer Bundesrat und das Schweizer Volk teilen die Sorge des israelischen Volkes und der Regierung über Ihren Gesundheitszustand", schrieb Leuenberger in einem Telegramm

Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi sagte wegen Scharons Erkrankung seinen für Samstag geplanten Besuch in Israel ab. Er sei besorgt und hoffe, dass Scharon bald wieder gesund werde, erklärte Koizumi. Während seiner Reise wollte der japanische Regierungschef auch mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas zusammentreffen. Ap

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