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Keine Sonderrechte

Gebucht ist gebucht

Wem der Anschlag auf die Polizei in Mallorca die Lust auf den Urlaub verdorben hat, kann nicht mit Kulanz der Anbieter rechnen: Rücktritt nur unter den üblichen Stornobedingungen. Von Thorsten Herdickerhoff

Von Thorsten Herdickerhoff

Wer eine Reise nach Mallorca gebucht hat, kann von ihr zurücktreten, doch nur unter den üblichen Stornobedingungen. Der gestrige Anschlag reicht nicht aus für eine Sonderkündigung des Urlaubs. Insgesamt sind die Rechte Reisender klar geregelt.

Der Rücktritt von einer Pauschalreise ist jederzeit möglich, regelt das Bürgerliche Gesetzbuch. Dabei fällt eine Stornogebühr an, die je nach Vertrag und Zeitpunkt variiert. Einen Tag vor gebuchtem Reisebeginn kann die Gebühr sogar 80 Prozent der Reisekosten betragen.

Höhere Gewalt ermöglicht eine kostenlose Kündigung der Reise. Dazu gehören Krieg und Kriegsgefahr, innere Unruhen und Epidemien, aber "in der Regel nicht schon einzelne terroristische Anschläge oder Drohungen", urteilte das OLG Düsseldorf.

Die Verbraucherzentrale rät Betroffenen, ihr Reisebüro zu fragen, ob sie umbuchen können. Die Gebühr dafür liege meist deutlich niedriger als für die Stornierung.

Die Reiseveranstalter Thomas Cook und TUI richten sich nach den Reisewarnungen der Behörden. Die haben sich für Mallorca nicht geändert, weshalb sie die üblichen Gebühren erheben werden, sagten die Sprecher der FR. TUI wolle von Fall zu Fall entscheiden.

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