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Historischer Moment: George Allen mit den Überresten einiger Mitschriften von Hitlers Lagebesprechungen.

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Fund für die Geschichtsbücher: Wie George Allen Hitlers Worte aus der Asche zog

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Zum Kriegsende im Mai 1945 entdeckte George Allen die Reste der Besprechungsprotokolle Adolf Hitlers. Ein Fund, der Geschichte schreiben sollte.

  • Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal
  • Rund um das Thema veröffentlicht die FR Essays, Reportagen und Interviews
  • Diese Reportage erzählt wie George Allen die Aufzeichnungen Adolf Hitlers fand - und zum Held der Geschichtsschreibung wurde

George Allen stand am Rand der Grube und war enttäuscht. Er hatte die Nacht zuvor vor Aufregung kaum schlafen können. Den Morgen musste der „Technician Third Grade“ der US-Armee mit Routinearbeiten in seinem Büro vertun, während draußen die Stenografen auf ihn warteten. Dann hatte er endlich in den Jeep springen können, der ihn nach Hintersee bringen sollte, begleitet von Kurt Peschel, Gerhard Herrgesell und Heinz Buchholz, dreien der Männer, die in den vergangenen Jahren fast jedes dienstlich gesprochene Wort Adolf Hitlers mitgeschrieben hatten.

George Allen trieb während der 15 Kilometer langen Fahrt von Berchtesgaden hinauf nach Hintersee nur eine Frage um: Würde er dort „die Überreste des zentralen Nervensystems des erschlagenen Nazi-Drachens“ finden? Sein Fahrer, Sergeant Bill Reed, fuhr, wie immer, wie ein „reckless, speeding maniac“. Und so stand George Allen  kurze Zeit später am Rand einer erst wenige Tage zuvor ausgehobenen Grube von sechs Metern Durchmesser, darin ein Berg verkohlten Papiers. „Ein trübseliger, trostloser Anblick“, notierte Allen. Die Flammen hatten nur Asche übrig gelassen, es gab keinen Grund, länger zu bleiben. Da hörte er Herrgesell und Peschel sagen, wie ungewöhnlich es doch sei, dass es hier schon seit zwei Wochen nicht geregnet habe. George Allen machte kehrt, ging zur Grube – und sprang hinein.

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George Allen: Der amerikanische Soldat der Hitlers Aufzeichnungen fand

Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 75. Mal. In den Ausgaben rund um diesen Jahrestag veröffentlicht die FR Reportagen, Essays und Interviews, die sich mit Erinnerung, Gedenken und den Lehren aus der Geschichte befassen.

Es war der Vormittag des 9. Mai 1945, einen Tag nach Inkrafttreten der deutschen Kapitulationserklärung. In Europa war der Zweite Weltkrieg zu Ende. Allen war einer der US-Besatzer in Berchtesgaden. Am Vormittag des 7. Mai hatte ein Militärpolizist in seinem Büro im Hotel Bellevue angeklopft und ihm zwei Männer angekündigt, die „Informationen von Interesse“ haben könnten. Allen war skeptisch. Seit Ende Januar, als seine Einheit noch im Elsass lag, arbeitete er für das Counter Intelligence Corps (CIC), die Spionageabwehr der US-Armee. Er hatte den Job mit Begeisterung angenommen, schreibt Allen in seinen Kriegserinnerungen, „weil ich dachte, dass es aufregend wäre“. Es war nicht aufregend. „Der größte Teil unserer Arbeit bestand darin, Behauptungen nachzugehen, die sich für gewöhnlich als falsch herausstellten.“

George Allen rief den ersten der angekündigten Männer in sein Büro. Ein großer Mann mit schmalem, asketischem Gesicht trat ein und stellte sich als Amtsgerichtsrat Gerhard Herrgesell vor. Er erzählte, er sei erst vor kurzem in Berchtesgaden eingetroffen, aus Berlin kommend, wo er am 22. April abgeflogen war, „gerade nachdem die letzte Besprechung mit dem Führer vorbei war“. Allen sprang erregt auf. Herrgesell gehörte – wie auch der draußen wartende Hans Jonuschat – zu einer insgesamt achtköpfigen Gruppe Stenografen, die seit September 1942 sämtliche Besprechungen Hitlers mit Generälen und anderen hohen Offizieren aufgezeichnet hatte. Hitler ließ die Besprechungen so penibel mitschreiben, nachdem er mit Alfred Jodl, einem seiner Generäle, in Streit geraten war, ob er einen Befehl gegeben oder nicht gegeben hatte. Von nun an waren je zwei Stenografen bei jeder Lagebesprechung dabei und notierten jedes Wort – und durften sogar, im Falle von Unklarheiten, um Wiederholung bitten. Nach Ende der Sitzungen wurden die Mitschriften abgetippt und dokumentiert.

Wie der Fund von US-Soldat George Allen in die Geschichte einging

Unser Autor Martin Dahms hatte eine Reise nach Washington und Philadelphia geplant, um den Spuren George Allens zu folgen. Dann kam die Covid-19-Epidemie – und Dahms musste in Madrid bleiben. Doch er hatte das Glück, mit Allens Tochter Eleanor in Kontakt zu kommen, die ihm Fotos und Dokumente zuschickte, darunter eine Kopie der Kriegserinnerungen „Without Cloak or Dagger“, deren Niederschrift Allen vermutlich 1952 beendete. Ende der Neunziger übergab er diese der University of Pennsylvania. Dort sind sie aufbewahrt – ohne bis jetzt wissenschaftlich oder journalistisch ausgewertet worden zu sein.

Als CIC-Agent hätte George Allen die Stenografen des Führers sofort in Gefangenschaft schicken sollen. „Und doch schien es solch eine Verschwendung zu sein, diese Nichtkombattanten, Quellen des Wissens, auf einen Haufen mit SS-Generälen und Gauleitern zu werfen“, fand Allen. In diesem Moment kam Eric Albrecht ins Büro, ein deutschstämmiger CIC-Kollege. Albrecht meinte, nachdem ihm Allen die Lage geschildert hatte, dass die Männer immerhin „kooperative Informanten“ seien, die ihnen bei ihrer Arbeit von Nutzen sein könnten. Allen entließ Herrgesell und Jonuschat mit der Aufforderung, am nächsten Tag in Begleitung der anderen, ebenfalls nach Berchtesgaden ausgeflogenen Stenografen zurückzukehren.

Nachdem die beiden Deutschen gegangen waren, schlug sich Albrecht plötzlich vor die Stirn: „Das Wichtigste haben wir vergessen“, sagte er, „zu fragen, was aus ihren Aufzeichnungen geworden ist.“ Allen fühlte Verlegenheit in sich aufsteigen. Der Gedanke hätte ihm selber kommen können, fand er. Denn als Buchhändler im Antiquariat seiner Mutter in Philadelphia wusste er den Wert außergewöhnlicher Manuskripte zu schätzen. Einzig: Viel Berufserfahrung hatte er noch nicht sammeln können, als ihn im März 1943, einen Monat vor seinem 24. Geburtstag, ein von US-Präsident Roosevelt persönlich unterzeichneter Einberufungsbefehl ereilte.

Gigantischer Fund nach Kriegsende: Wie George Allen Hitlers Aufzeichnungen fand

George Allen absolvierte die militärische Grundausbildung, einen Deutschkurs samt Ausbildung zum Verhörspezialisten für Kriegsgefangene in Camp Ritchie (Maryland) und schließlich in England eine Ausbildung zum Fallschirmspringer. Er gehörte zur „101st Airborne Division“, einer Luftlandeeinheit, verpasste aber wegen einer Sehnenzerrung seinen ersten Sprung zum Kriegseinsatz in Holland. Stattdessen fuhr er im Jeep an die Front. Er kämpfte nicht mit dem Gewehr, seine Waffe war das Wort: Er vernahm deutsche Kriegsgefangene.

In Camp Ritchie „hatten wir eine Tasche voll Tricks gelernt, die den widerspenstigsten Gefangenen zum Reden bringen würden“, erinnerte sich Allen. Zu seinem Erstaunen brauchte er keine Tricks. Die Gefangenen redeten frei heraus. Allen hatte den Eindruck, dass sie von „allgemeiner Kriegsmüdigkeit und Erschöpfung“ erfüllt waren. Über manche ärgerte er sich gar, etwa über den deutschen Soldaten, bei dem er eine „Ahnentafel zum Nachweis arischer Abstammung“ fand und der zu heulen anfing, als Allen den Ausweis vor seinen Augen zerriss. Aber niemals kam Allen der Gedanke, dass Deutschland diesen Krieg noch gewinnen könnte.

75 Jahre Kriegsende: Die Geschichte des George Allen

Im Hauptquartier der westlichen Alliierten teilte man Allens Siegesgewissheit. Als Kollegen Allens von deutschen Gefangenen zu hören bekamen, Hitler plane eine Großoffensive in den Ardennen, nahm niemand die Warnungen ernst. Die „Battle of the Bulge“, als die die Ardennenschlacht in die US-Geschichtsbücher eingegangen ist, kostete 19 000 US-Soldaten das Leben, 47 500 wurden verletzt. George Alle n überlebte sie, unverletzt.

„George hat sehr wenig über den Krieg gesprochen“, berichtet David Szewczyk, ein Buchhändlerkollege Allens, „vor allem nicht über seine Zeit unter Belagerung während der Battle of the Bulge.“ Dabei kam George Allen dem Tod so nahe wie wenige in diesem Krieg. Die 101st Airborne Division war im südbelgischen Bastogne von deutschen Truppen eingekesselt und hielt stand. Mittendrin, unter dem Granatenbeschuss der Deutschen und ohne Ausrüstung geschweige denn Winterkleidung im Dezember, kümmerte sich Allen um die deutschen Kriegsgefangenen. „Am 19. Januar verließen wir Bastogne in einem Schneeschauer“, erzählte Allen später. „Ein Privileg (...) war mir gewährt worden: es lebendig zu verlassen.“

Überreste des Kriegs: George Allen und die Aufzeichnungen von Adolf Hitler

Im französischen Mourmelon sang Marlene Dietrich „Lili Marlene“ für die „famed heroes of the bloody Bastogne“. Das war im März 1945. Zwei Monate später, am Nachmittag des 5. Mai, kam Allen mit seinem Fahrer Bill Reed in Berchtesgaden an, das am Tag zuvor von französischen und US-Truppen besetzt worden war. Reed und Allen betranken sich, wie alle anderen Männer, mit Moselwein. Am nächsten Tag richtete Allen im Hotel Bellevue das CIC-Büro ein, mit Blick auf den Obersalzberg und Hitlers kürzlich bombardierten Berghof. Ihn erwarteten „die aufregendsten Erfahrungen meines Lebens“.

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George Allen sprang in die Grube und stand bis zu den Oberschenkeln in Asche. Er wühlte, trat, schlug um sich. „Ich muss wie ein Irrer ausgesehen haben. Die Stenografen standen schicklich am Rande und machten bedauernde Bemerkungen darüber, wie gründlich Benzin bei der Verbrennung ist.“

George Allen: Wie die verbrannten Aufzeichnungen Hitlers die Geschichtsschreibung änderten

Der Stenograf Herrgesell hatte Allen und Albrecht am Nachmittag zuvor endlich erzählt, was aus den Aufzeichnungen der Lagebesprechungen geworden war. Sie waren am frühen Morgen des 21. April per Flugzeug aus Berlin nach Berchtesgaden gebracht und Anfang Mai von SS-Leuten am Rande von Hintersee verbrannt worden: etwa 120 000 Blatt betipptes Papier und 1500 Blatt Stenogramme. Ein Fegefeuer, in dessen Resten Allen jetzt wühlte.

Plötzlich stieß er mit dem linken Arm auf „etwas, das nicht leicht und bröselig war, das nicht emporschwebte und in kleine Partikel zerfiel“: ein paar Seiten betipptes Papier. Und danach auf einen angekohlten, aber nicht verbrannten beigen Manila-Umschlag, darin ein Stenogramm. „Donnerwetter!“, sagte Herrgesell. Allen suchte weiter. Schweiß tropfte ihm vom Gesicht. Seine Augen tränten. Er hustete und nieste. Und er merkte, „dass ich keinen Plan hatte“. Hier und dort suchend, mal sich im Kreis vorantastend, mal einer geraden Linie folgend, zog er Blatt um Blatt, Umschlag um Umschlag aus der Asche, bis er erschöpft einhielt – und sich mit den Funden auf den Weg nach Berchtesgaden machte.

Ein historischer Fund: George Allen über die Bedeutung von Hitlers Aufzeichnungen

George Allen als junger Soldat.

Zweimal kehrte er zurück, einmal allein, einmal mit Albrecht, und fand mehr. Den Stenografen gab er den Auftrag, die Fundstücke zu ordnen und zu rekonstruieren. Es gab niemanden, der dafür besser geeignet war als sie. In einem Büro gleich neben Allens machten sie sich an die Arbeit.

Gut anderthalb Monate später, am 29. Juni, erinnerte sich Alfred Jodl während eines Verhörs durch den United States Strategic Bombing Service in Nürnberg der Lagebesprechungen. „Sie müssen wissen“, sagte Jodl, „dass diese Abschriften aufbewahrt wurden, um gegen uns benutzt zu werden, nicht für uns.“ Die Vernehmer wollten wissen, wo sich die Notizen in jenem Augenblick befänden. „Ich habe keine Ahnung“, antwortete Jodl.

Bedeutende Informationen über Hitler und den Weltkrieg - Der Fund von George Allen

Die Ahnungslosigkeit Jodls war nicht verwunderlich, die seiner Vernehmer schon. Im zweiten Stock des Hotels Bellevue hatten sich neben Allen und den Stenografen mittlerweile auch drei US-Korrespondenten ein Büro genommen. Sobald die Stenografen eine Lagebesprechung rekonstruiert hatten, sorgten die Journalisten für die Verbreitung ihres Inhalts. Schon Ende Mai erschienen die ersten Artikel in der US-Presse: „Hitlers Kriegspläne aufgedeckt“, „Hitler machten Luftangriffe wild“, „Hitler hoffte, Briten und Russen zu trennen“, „Görings Lügen aufgedeckt“. Allen unterstützte die Arbeit der Korrespondenten. Er wollte, dass die Welt erfuhr, was er selbst aus diesen Papieren gelernt hatte: „Wer den Krieg begann, wer ihn in seinem gesamten Verlauf dirigierte und wer verantwortlich war für die verheerende Niederlage: Hitler.“

Historischer Moment: George Allen mit den Überresten einiger Mitschriften von Hitlers Lagebesprechungen.

Aus der Asche war die Figur Hitlers in 1000 Einzelheiten auferstanden. In drei Monaten Arbeit, erinnert sich Allen, hatten die Stenografen 52 Lagebesprechungen – etwa jede vierzigste – ganz oder teilweise wiederhergestellt. „Es kann keinen Zweifel darüber geben, dass sie eine der Hauptquellen über Hitler und die zweite Hälfte des Krieges sind“, schreibt der Weltkriegshistoriker Gerhard Weinberg in einer Mail über die geretteten Papiere. Indem Allen diese Quelle fand und alles tat, um den Text zu retten und zu rekonstruieren, habe er der Geschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg einen „bedeutenden Dienst“ erwiesen.

Wie George Allen historische Dokumente des Weltkrieg rettete

George Allen, der Antiquar, hatte den Fund seines Lebens gemacht. Einen, der Geschichte schreiben sollte. Eines der Protokolle – von der „Mittagslage“ am 27. Januar 1945 – ging als US-Beweisstück 787 in die Nürnberger Prozesse ein. Göring, der bei jener Besprechung vorgeschlagen hatte, man solle US-Kriegsgefangenen „Hosen und Stiefel ausziehen, damit sie bei Schnee nicht laufen können“, wollte das Dokument nicht gelten lassen: Bei so vielen gleichzeitig anwesenden Männern hätten sich die Stenografen bei der Zuschreibung von Zitaten leicht vertun können. Das Gericht war nicht beeindruckt.

Als das Göring-Verhör in Nürnberg stattfand, am 20. März 1946, war George Allen seit drei Monaten wieder zu Hause in Philadelphia. Nach dem Fund der Lagebesprechungen hatte er die folgenden Wochen in Berchtesgaden kleine und große Nazis vernommen, Kriegsverbrecher wie Robert Ley und Fritz Sauckel, aber auch Hitlers Sekretärin Christa Schroeder, Hitlers Arzt Theo Morell, Hitlers Schwester Paula. Und Hitlers Chauffeur Erich Kempka, der ihm alles über Hitlers Tod erzählte, „womit ich für kurze Zeit der einzige Mensch in der westlichen Welt war, der wusste, wann und wie er gestorben war“. Der 26-jährige Buchhändler aus Philadelphia war für ein paar Wochen so nah am Puls der Welt wie kaum ein anderer.

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George Allen und der Fund, der in die Geschichtsbücher einging

In Philadelphia kehrte Allen zurück ins mütterliche Antiquariat, das den „Philadelphia Inquirer“ an „die Bibliothek von Henry Higgins in ‚My Fair Lady‘“ erinnerte. 1952 heiratete er Margaret, eine Prinzessin aus dem indischen Assam – das ist wahr, aber eine Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll. Allen blieb Buchhändler, fast bis zu seinem Tod Ende 1998. Er hatte seinen historischen Nachlass geordnet. Eine der sechs Ausfertigungen der von den Stenografen rekonstruierten Lagebesprechungen übergab er der University of Pennsylvania, die sie bis heute bewahrt. Zu einer ersten englischsprachigen Ausgabe der Lagebesprechungen 1950 schrieb George Allen das Vorwort.

Bei seiner Totenfeier am 29. November 1998 erinnerte sich ein Freund und Kollege, Stephen Rothman, an das „Paar dicker, handgestrickter Skisocken“, das Allen 1945 bei einem Ausflug in das zerstörte Göring-Haus auf dem Obersalzberg an sich genommen hatte und das er stets bei großer Kälte zu tragen pflegte. Was aus den Socken geworden ist, weiß Allens Tochter Eleanor nicht zu sagen. Aber sie hat innige Worte für ihren Vater: „Er war ein liebenswürdiger, bescheidener, ehrlicher, direkter und humorvoller Mann“, sagt sie. „Ein guter Mensch, der sich nie für einen Helden gehalten hat.“

Aber: George Allen war ein Held. Ein Held der Geschichtsschreibung.

Von Martin Dahms

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