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Friedrich Merz, Wirtschaftsexperte in der CDU, will CDU-Vorsitzender werden.
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Friedrich Merz, Wirtschaftsexperte in der CDU, will CDU-Vorsitzender werden.

Machtkampf in der CDU

Kreise: Friedrich Merz will sich für CDU-Vorsitz bewerben

Neben Norbert Röttgen und Helge Braun wird sich wohl auch Friedrich Merz für den CDU-Chefposten bewerben.

Berlin - Der nächste Kandidat für den CDU-Chefposten hat sich angekündigt: Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz will für den CDU-Vorsitz kandidieren. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Samstag aus Parteikreisen. Der Wirtschaftsexperte nimmt damit bereits zum dritten Mal Anlauf auf das Vorsitzendenamt, nachdem die jetzt nur noch geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel 2018 ihren Rückzug vom Parteivorsitz angekündigt hatte. Zuerst hatte die Bild berichtet, der CDU-Kreisvorstand Hochsauerland sei eingeladen worden, um Merz an diesem Montagabend als Vorsitzenden-Kandidaten zu nominieren.

Am Freitag hatten der Außenpolitiker Norbert Röttgen und der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun ihre Kandidaturen für den CDU-Vorsitz bekanntgegeben.

CDU-Vorsitz: Drei Männer stellen sich bislang zur Wahl

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus, der ebenfalls als möglicher Kandidat für die Nachfolge des bei der Bundestagswahl als Kanzlerkandidat gescheiterten CDU-Vorsitzenden Armin Laschet galt, verzichtete nach einem Bericht der Neuen Westfälischen auf eine Kandidatur. Während einer Sitzung seines Kreisverbandes Gütersloh am Freitagabend habe Brinkhaus nicht um einen Vorschlag seines Heimatverbandes gebeten. „Ralph Brinkhaus war der Sitzung zugeschaltet und hat nach intensiver Abwägung seinen Hut nicht in den Ring geworfen“, sagte Kreisverbandschef Raphael Tigges der Zeitung.

Röttgen und Braun hatten eine inhaltliche Neupositionierung der Partei nach ihrem Debakel bei der Bundestagswahl 2021 gefordert. Sie mahnten zu Geschlossenheit, auch mit der Schwesterpartei CSU. Zudem kündigten sie an, die Parteizentrale zu modernisieren. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn hatte angekündigt, er werde auf eine erneute Kandidatur verzichten. (ktho/dpa)

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