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Fresno - Vier Menschen werden in einem Garten erschossen.

Attacke in Kalifornien

Fresno: Vier Tote bei Schusswaffenangriff auf Football schauende Menschen

Im kalifornischen Fresno werden vier Menschen erschossen und weitere verletzt. Sie hatten im Garten Football geschaut.  

Bei einem Schusswaffenangriff im Garten eines Hauses im kalifornischen Fresno sind vier Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Drei Menschen seien bei der Attacke am Sonntag (Ortszeit) am Tatort gestorben, ein weiterer sei im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, sagte der Polizeichef der 320 Kilometer nördlich von Los Angeles gelegenen Stadt Fresno, Michael Reed. 

Fresno - 35 Menschen schauten Football

Die Verletzten seien nicht in Lebensgefahr. Der Angriff ereignete sich, als in dem Garten etwa 35 Menschen zusammen Football schauten. Bei den Todesopfern und Verletzten handelte es sich dem Polizeichef zufolge um Männer im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. 

Fresno - Zahl der Angreifer unklar

Unklar sei, wie viele Angreifer an dieser "sinnlosen Gewalt" beteiligt gewesen seien, sagte Reed. Hinweise auf Gang-Rivalitäten als Motiv gebe es nicht. Zuvor hatte ein Polizeisprecher gesagt, der Angriff sei von mindestens zwei Schützen verübt worden. Auf der Suche nach den Tätern suchten die Ermittler nun nach Zeugen und Bildern von Überwachungskameras.

Wiederholt Angriffe in den USA

In den USA kommt es immer wieder zu Angriffen mit Schusswaffen. Erst im August 2019 sind in der Grenzstadt El Paso im US-Bundesstaat Texas 20 Menschen ermordet worden. Der Hintergrund hier war ein rassistischer. 

Am selben Tag starben in Dayton im US-Bundesstaat Ohio durch einen Todesschützen neun Menschen. 

Weiter hatte im September im US-Bundesstaat Georgia ein Mann drei Jugendliche in seinem Vorgarten erschossen. Nach Polizeiangaben waren die Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren.

Amoklauf an Schule

Und weiter eröffnete am 11. November ein Schütze an einer kalifornischen Schule das Feuer und erschoss in Santa Clarita zwei Schüler.

Aufgrund der sich häufenden Attentate mit Schusswaffen wird schon lange ein Verbot des freien Verkaufs von Schusswaffen gefordert. Bislang jedoch erfolglos - US-Präsident Donald Trump steht nach wie vor hinter der Waffenlobby. Die gilt in den USA als politisch sehr einflussreich. (FR mit Agentur)

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