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Zeitungsverleger Ippen, "Bild"-Chefredakteur Reichelt
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Zeitungsverleger Dirk Ippen (links), „Bild“-Chefredakteur Reichelt

Stellungnahme in eigener Sache

Freiheit nicht antasten

In der Frankfurter Rundschau sollte eine Recherche zur Axel Springer SE und Julian Reichelt erscheinen. Die Veröffentlichung wurde vom Verleger untersagt. Wir würden den Text weiterhin veröffentlichen.

In der Frankfurter Rundschau sollte eine Recherche des Ippen-Investigativ-Teams erscheinen: Es geht um Vorwürfe wie Machtmissbrauch im Umgang mit Frauen und weitere Missstände bei Axel Springer SE. Im Mittelpunkt steht „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt.

Verleger Dirk Ippen untersagte dem Investigativ-Team die Veröffentlichung. Die FR hätte den Text gern gedruckt und würde dies auch weiter tun.

Wir, die Redaktion der Frankfurter Rundschau, halten fest: Das Verbot widerspricht allen Regeln der unabhängigen Berichterstattung. Die Entscheidung verletzt den Grundsatz der Trennung von Redaktion und Verlag. Wir unterstützen den Protestbrief des Investigativ-Teams an Verleger Dirk Ippen. Redaktionelle Unabhängigkeit ist die unabdingbare Grundlage für Qualitätsjournalismus, Vertrauen ist ihr wertvollstes Gut. Dieses darf niemals verletzt werden.

Das Investigativ-Team nennt es seine Aufgabe, „die Öffentlichkeit über Missstände zu informieren und damit zu einem gesellschaftlichen und politischen Willensbildungsprozess beizutragen“. Diesem Anspruch sind auch wir uneingeschränkt verpflichtet – vor allem gegenüber Ihnen, den Leserinnen und Lesern.

Wir fordern unseren Verleger auf, die redaktionelle Unabhängigkeit nicht anzutasten.

Die Redaktion der Frankfurter Rundschau

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