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Die Frauen und die feministischen Diskurse waren schon immer involviert in die Umweltdebatte.

Feminismus

Frauen aller Länder, vereinigt euch

Es ist sehr wichtig, dass die Frauen von allen Kontinenten die Themen Ernährung, Gesundheit, und ‚echtes‘ Essens auf den Tisch bringen.

Der Klimawandel, der auf der ganzen Welt Auswirkungen zeigt, ergibt sich hauptsächlich aus einer Entwicklungspolitik, die auf der Ausbeutung von natürlichen Ressourcen basiert, die in Waren verwandelt werden. 

Die Frauen und die feministischen Diskurse waren schon immer involviert in die Umweltdebatte, und sind diejenigen, die den Fortschritt der Agrarökologie und den organischen Anbau vorantreiben, in dem sie nachhaltige Praktiken entwickeln, die von einem anderen Produktionsmodel ausgehen; im Dialog mit traditionellem Wissen, im achtsamen Umgang mit den Menschen und die Beziehung zwischen den Menschen und der Natur verbessernd. Es sind auch die Frauen, die die Diskussion über Sicherheit und Ernährungssouveränität potenziert haben, und die Frage stellen, wie die Art und die Ausmaße des Konsums, den wir heute haben, zustande gekommen sind. 

Es ist sehr wichtig, dass die Frauen von allen Kontinenten die Themen Ernährung, Gesundheit, und ‚echtes‘ Essens auf den Tisch bringen, und Interventionen und Kämpfe gegen die großen Firmen organisieren, die heute die Ernährungsindustrie auf der ganzen Welt dominieren und die auch die Produzenten der Ackergifte sind. Diese Gifte machen die Bevölkerung jeden Tag kranker, vor allem in Brasilien, wo unter der aktuellen Regierung täglich neue Ackergifte zugelassen werden.

Von Luana Carvalho Aguiar

Luana Carvalho Aguiar ist gewähltes Mitglied der nationalen Koordination der Landlosenbewegung (MST) Brasiliens für den Bundesstaat Rio de Janeiro und Teil der Frauenkooperative „Cerveja Subversiva“, die Bier braut.

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