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Präsidentschaftswahl in Frankreich 2022: Aktuelle Umfragen und Prognosen

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Von: Lukas Zigo

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Frankreich wählt am 10. April einen neuen Staatschef. Wie sehen die aktuellen Umfragen aus? Hier finden sie die aktuellen Ergebnisse aus Frankreich.

Paris – Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich sind stets hart umkämpft. Wer liegt in den Umfragen dieses Mal vorne? Wem wird die französische Öffentlichkeit die Grand-Nation anvertrauen? Dieses Mal stehen eine ganze Reihe an Kandidat:innen zur Wahl. Von Moderat bis Extrem ist auf beiden Seiten des Politischen Spektrums alles zu haben. Amtsinhaber Emmanuel Macron hatte erst Anfang März angekündigt, für eine zweite Amtszeit zu kandidieren.

Wir bieten eine Übersicht über Prognosen und aktuelle Umfragewerte der Präsidentschaftswahl in Frankreich. Allerdings bilden die Umfragen nur ab, wie die Französinnen und Franzosen entscheiden würden, wenn am nächsten Sonntag Präsidentschaftswahl wäre. In Frankreichs hitzigem Wahlkampf kann sich im Endspurt noch so einiges verschieben.

Macron und Le Pen
Die Rechtspopulistin und Kandidatin der Front National, Marine Le Pen, und ihr sozialliberaler Gegner Emmanuel Macron stehen zu Beginn einer Live-TV-Debatte zur Präsidentenwahl in Plaine-Saint-Denis, nördlich von Paris, zusammen. (2017) © Eric Feferberg/dpa

Umfragen zur Präsidentschaftswahl 2022 in Frankreich: Aktuelle Ergebnisse

Die folgenden Umfragewerte erhob das Meinungsforschungsinstitut OpinionWay, das im Jahr 2000 gegründet wurde und in Paris ansässig ist. (Werte Stand: 07.03.2022)

Präsidentschaftswahl 2022 in Frankreich: Das Wahlsystem

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich ist eine direkte. Bedeutet, das französische Volk wählt ihr Staatsoberhaupt direkt und nicht Repräsentativ wie beispielsweise in Deutschland. Alle französischen Staatsbürger:innen, die mindestens 18 Jahre alt und in den Wahllisten eingetragen sind, dürfen wählen.

Will man sich bei der Frankreich-Wahl aufstellen lassen, so gibt es Hürden für eine Kandidatur. Es müssen 500 Unterschriften von Mandatsträgern wie Parlamentariern oder Bürgermeistern sammeln, die die Kandidatur unterstützen.

Präsidentin oder Präsident wird, wer die absolute Mehrheit erreicht. Seit 1965 ist bei allen Präsidentschaftswahlen die Entscheidung nicht im ersten Wahldurchgang gefallen, sondern eine Stichwahl war nötig. (lz)

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