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In der ersten Runde der Regionalwahl in Frankreich schnitt Marine Le Pen mit ihrer rechtsextremen Partei nicht gut ab.
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In der ersten Runde der Regionalwahl in Frankreich schnitt Marine Le Pen mit ihrer rechtsextremen Partei nicht gut ab.

Rassemblement National

Regionalwahl in Frankreich: Abschneiden von Marine Le Pens Partei wird mit Spannung beobachtet

  • Teresa Toth
    VonTeresa Toth
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In der ersten Runde erzielte die Partei Rassemblement National nur wenig Erfolg – wird sich dies auch durch die zweite Wahlrunde ziehen? Das Ergebnis ist entscheidend für die Präsidentschaftswahl.

Paris – Nachdem die Wahlbeteiligung in der ersten Runde der Regionalwahlen in Frankreich niedriger war denn je, appellieren die Politiker an die Bürger:innen: Am Sonntag (27.06.2021) sollen sie in die Wahllokale gehen, um über die Machtverteilung in Frankreichs Regionen zu entscheiden. Denn vor allem in Hinblick auf die Präsidentschaftswahl in zehn Monaten ist die Wahl entscheidend.

Regionalwahl in Frankreich: bürgerliche Rechte und sozialistische Partei vorn

Favoriten hierfür sind Staatschef Emmanuel Macron der La République en Marche (LREM) sowie die Rechtspopulistin Marine Le Pen der der rechtsextremen Partei Rassemblement National (RN). Sollte die rechtsextreme Partei in einigen Regionen nun doch Erfolg haben, könnte das ein Sprungbrett für Parteichefin Le Pen für die Präsidentschaftswahl im Frühjahr sein. Daher wird auf ihr Abschneiden mit besonders großer Spannung geblickt.

In der ersten Runde, bei der sich lediglich 33,3 Prozent beteiligten, erhielt die Partei jedoch deutlich weniger Zuspruch als im Jahr 2015 und konnte keine einzige Region für sich entscheiden. Lediglich der RN-Kandidat Thierry Mariani lag in der südlichen Region Provence-Alpes-Côte-d‘Azur vorne. Insgesamt konnten bislang die bürgerliche Rechte sowie die sozialistische Partei die meisten Regionen im Land gewinnen. Bei den Regionalwahlen- und Départementswahlen geht es unter anderem um die Besetzung der Regionalräte.

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Regionalwahl in Frankreich: Wenig Zuspruch für Präsidentenpartei

Macrons Partei LREM verzeichnete kaum Erfolge und hatte damit keine Chance, einen Regionalpräsidenten zu stellen. „Letztlich braucht ihn keiner“, kommentierte die französische Tageszeitung Le Figaro. Macron trat seinen Posten 2017 mit dem Anspruch an, das traditionelle Links-Rechts-Schema in der französischen Politik aufzubrechen.

Die bürgerliche Rechte hat bislang noch niemanden als Kandidaten oder Kandidatin für die 2022 anstehende Präsidentschaftswahl vorgeschlagen. Dies soll sich durch die Regionalwahlen entscheiden. Losgehen wird die Wahl am Sonntag (27.06.2021) am frühen Morgen auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean. Die letzten Wahllokale in den Überseegebieten Guadeloupe und Martinique schließen um Mitternacht (18.00 Uhr Ortszeit). (Teresa Toth)

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