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Weil in Großbritannien die ansteckendere Omikron-Variante das Pandemiegeschehen dominiert, hat Frankreich seine Einreiseregeln angepasst.
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Weil in Großbritannien die ansteckendere Omikron-Variante das Pandemiegeschehen dominiert, hat Frankreich seine Einreiseregeln angepasst. Leidtragende sind Brit:innen, die in anderen EU-Ländern leben und mit dem Auto zurück auf den Kontinent wollen. (Archivbild)

Corona-Regeln

Einreiseverbot wegen Corona: Durchfahrtverbot für Brit:innen durch Frankreich vorübergehend aufgehoben

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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In Frankreich gilt wegen Corona ein Einreiseverbot für die Staatsangehörige von Drittstaaten. Nun aber rudert Paris zurück.

Update, 19.09 Uhr: Paris hat ein Durchfahrtverbot für Brit:innen durch Frankreich vorübergehend aufgehoben, das in London Irritationen ausgelöst hatte. In der Zeit nach Weihnachten und Silvester dürften Brit:innen, die zu ihrem Hauptwohnsitz in einem anderen EU-Land reisen wollten, Frankreich ausnahmsweise durchqueren, teilte das französische Innenministerium am Donnerstag auf dpa-Anfrage mit.

Wegen Corona: Frankreich sperrt britische Staatsangehörige aus

Erstmeldung, 17.29 Uhr: Paris/London - Brit:innen, die im EU-Ausland wohnen und mit dem Auto über Weihnachten in die Heimat gefahren sind, sitzen nach einer Verschärfung der Einreiseregeln in Frankreich in Großbritannien fest. Die neue Regel verbietet Drittstaaten-Angehörigen, die nicht in Frankreich leben, „die Durchreise in ein anderes EU-Land“. Der Schritt soll die Ausbreitung der hochansteckenden Corona-Variante Omikron verhindern, die in Großbritannien dominiert.

Aus dem Innenministerium in Paris hieß es, die Einschränkungen basierten auf den zuletzt am 18. Dezember aktualisierten Einreisebestimmungen. Es sei nur „logisch“, Brit:innen wie alle anderen Drittstaatsangehörigen zu behandeln. Auch die Unternehmen Eurotunnel und P&O Ferries bestätigten, dass nur noch Briten mit Wohnsitz in Frankreich den Ärmelkanal passieren und so nach Frankreich einreisen dürften.

Erneut Streit am Ärmelkanal: Frankreich und Großbritannien diskutieren Corona-Regeln

Auf Protest stößt die neue Regelung nicht nur bei Hunderten britischen Staatsangehörigen, die von der Verschärfung betroffen sind, sondern auch bei der Regierung in London. Diese hatte Paris am Donnerstag (30.12.2021) zu einer Klarstellung aufgefordert: „Die französische Regierung hat erklärt, dass britische Staatsangehörige, die aus dem Vereinigten Königreich einreisen und nicht in Frankreich wohnen, nicht durch Frankreich reisen dürfen, um in ihr Wohnsitzland zurückzukehren, es sei denn, sie reisen mit dem Flugzeug“, hieß es am Donnerstag vom Außenministerium in London, das auf eine Lösung drängt.

Den Regeln nach gelten Ausnahmefälle für das Durchquerungsverbot von Personen einer Nicht-EU-Staatsbürgerschaft in Frankreich lediglich in dringenden Fällen sowie für Lastwagenfahrer:innen. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, hätten einige Betroffene indessen den Eindruck, dass die Corona-Pandemie als Vorwand für etwas genutzt werde, „das eigentlich ein Brexit-Problem ist“.

Frankreich und Großbritannien liegen seit dem britischen EU-Austritt in einer Reihe von Themen über Kreuz. Für Streit zwischen den Nachbarländern sorgen insbesondere die Fischerei und die Migrationspolitik. (ska mit dpa/AFP)

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