Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nationalfeiertag in Frankreich
+
Frankreich feiert den Nationalfeiertag jedes Jahr am 14. Juli.

La République française

Frankreich: Geschichte, Aufstieg und Gegenwart der Grande Nation

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
    schließen

Einst Deutschlands Feind, heute enger Freund: Frankreich hat eine lange und spannende Geschichte hinter sich – und ist eins der einflussreichsten Länder der Welt geworden.

Paris – Frankreich gilt als engster Verbündeter Deutschlands, wichtiges Bindeglied in der Europäischen Union – und einstige Weltmacht. In Europa haben nur Russland, Deutschland und Großbritannien mehr Einwohnerinnen und Einwohner. Und innerhalb des Staatenbundes hat wohl nur Deutschland so viel zu sagen wie la République française.

Doch zu Frankreich gehört offiziell nicht nur das westlich an Deutschland angrenzende Territorium in Europa, sondern auch zahlreiche Überseeinseln und -gebiete. Ein Blick auf die Geschichte und Politik der „Grande Nation“.

Frankreich: Geografie und Klima der Französischen Republik

Das gesamte Territorium Frankreichs, inklusive aller Gebiete in Übersee, zählt etwa 632.734 Quadratkilometer. Das Mutterland (France métropolitaine) in Europa hat eine Fläche von etwa 543.940 Quadratkilometern und ist das größte in Westeuropa. Es wird wegen seiner Form auch als „Hexagone“ (Sechseck) bezeichnet. Im Norden grenzt Frankreich an den Ärmelkanal, im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten bilden der Rhein, der Jura und die Alpen natürliche Grenzen zu Deutschland, Italien und der Schweiz.

Im Süden von Frankreich liegt das Mittelmeer, hier grenzt die Republik mit der Côte d‘Azur an das Fürstentum Monaco. Im Mittelmeer selbst liegt die Insel Korsika, die ebenfalls zum französischen Staatsgebiet gehört. Im Westen liegt der Atlantische Ozean. Die Pyrenäen im Südwesten bilden die Grenze zu Andorra und Spanien.

Aufgrund seiner Lage variiert das Klima in Frankreich je nach Region. An der Mittelmeerküste im Süden herrscht ein mediterranes Klima mit heißen und trockenen Sommern sowie milden und feuchten Wintern. Die Meere beeinflussen das Klima im Flachland im Norden und Westen Frankreichs und sorgen für ozeanisches Klima. Im Pariser Becken herrschen kontinentale Klimaeinflüsse mit ausgeprägteren Temperaturunterschieden im Sommer und Winter. In den Gebirgen sind die Temperaturen entsprechend niedriger und die Niederschlagsmengen höher. Im französischen Teil der Alpen gibt es Regionen mit Gletschern und ewigem Eis.

Frankreich: Bevölkerung und Regionen

Frankreich hatte im Jahr 2021 mehr als 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und ist damit das zweitbevölkerungsreichste Land in Europa, hinter Deutschland. Die überwiegende Mehrheit – Anfang 2010 waren es etwa 62,8 Millionen Menschen – lebt im Mutterland. Der bevölkerungsreichste Teil des Landes ist die Metropolregion Paris. Im Großraum leben mehr als 12,6 Millionen Menschen. Die nächstgrößeren Städte sind Marseille und Lyon.

Blick auf Montmartre und die Basilika Sacré-Cœur in Paris, Hauptstadt von Frankreich.

Frankreich gilt bereits seit Jahrhunderten als Inbegriff des zentralisierten Staats. Zentrum der Kultur, Wirtschaft und politischen Macht ist die Hauptstadt Paris. Im Gegensatz zu den Bundesländern in der föderalen Bundesrepublik Deutschland haben die Departements und Regionen in Frankreich (France métropolitaine, fünf in Übersee) nur eine erheblich beschränkte Autonomie. Frankreich hat 18 Regionen, davon sind 13 in Europa. Die fünf weiteren sind die ehemaligen Kolonien und heutigen Überseegebiete Französisch-Guyana (Südamerika), Guadeloupe und Martinique (Karibik), Mayotte und La Réunion (Indischer Ozean).

Frankreich: Geschichte in Antike und Mittelalter

In den Jahrhunderten vor Christus siedelten sich Kelten und Gallier auf weiten Teilen des heutigen Frankreichs an. Gaius Iulius Caesar eroberte Gallien und gliederte das Gebiet in das Römische Reich ein. Durch die Völkerwanderung im 5. Jahrhundert strömten Franken, Burgunder sowie Westgoten ins Land, die sich im Laufe der Zeit der gallo-römischen Kultur anpassten.

Durch Chlodwig I., der um das Jahr 500 das Christentum annahm, folgte die Bildung des Fränkischen Reichs. 751 begründete Pippin der Jüngere die Karolinger-Dynastie. Sein Sohn, Karl der Große (Charlemagne), vereinte das Fränkische Reiche, oder auch Frankenreich, mit Sachsen, Bayern und Oberitalien. Im Jahr 800 ließ er sich von Papst Leo III. zum Kaiser krönen.

FrankreichAmtlich: Französische Republik
HauptstadtParis
Staats- und Regierungsformsemipräsidentielle Republik
Einwohnerzahl67,4 Millionen (2021)
WährungEuro
NationalhymneLa Marseillaise
Nationalfeiertag14. Juli (Sturm auf die Bastille)
WahlspruchLiberté, Égalité, Fraternité („Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“)

Die Geschichte Frankreichs als eigenständiger Staat beginnt um das Jahr 831, als Kaiser Ludwig der Fromme (778 bis 840) von seinen Söhnen entmachtet wurde. Mit dem Vertrag von Verdun 843 teilten sie das Frankenreich in einen östlichen, mittleren und einen westlichen Teil. Letzterer wird als Anfang des heutigen Frankreichs betrachtet.

Frankreich: Zahlreiche Kriege in Europa unter französischer Beteiligung

Heinrich II., seit 1154 König von England, konnte durch eine Heirat große Teile Frankreichs erwerben und den Einfluss der Engländer im Reich verstärken.

Nach dem Aussterben der Kapetinger, deren Aufstieg einen kulturellen Höhenflug eingeleitet hatte, erhob der englische König Eduard III. Anspruch auf den französischen Thron – Anlass für den Hundertjährigen Krieg, der von 1339 bis 1453 dauerte und dafür sorgte, dass Frankreich von Engländern befreit und diese fast vollständig vom europäischen Festland vertrieben wurden.

Im Zuge der Reformation kam es zu Spannungen zwischen Katholiken und Hugenotten. Durch den Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 gewann Frankreich erneut die politische und kulturelle Vormacht in Europa. König Ludwig XIV. führte eine aggressive Außenpolitik.

Französische Revolution prägt Europa bis heute

Die Politik des Königs, die von vielen und langen Kriegen gezeichnet war, führte zu einer hohen Staatsverschuldung, infolge derer einfache Bauern und Arbeiter schwer verarmten. Der Sturm auf die Bastille leitete die Französische Revolution und den Sturz des Absolutismus ein. 1792 wurde die Erste Republik ausgerufen. Das feudal-absolutistische System wurde abgeschafft. Das Motto der Revolution, das Frankreich politisch bis heute prägt, war „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Die Französische Revolution ist eines der folgenreichsten Ereignisse in der europäischen Neuzeit. Ihre Ideen beeinflussen das Demokratieverständnis in Europa bis heute.

Am 9. November 1799 ergriff Napoléon Bonaparte mit einem Staatsstreich die Macht als Erster Konsul. In der Kaiserkrönung 1804 setzte sich Napoléon selbst die Kaiserkrone aufs Haupt. Er setzte die Annexionspolitik seiner Vorgänger fort und brachte in den Koalitionskriegen einen Großteil Europas unter seine direkte oder indirekte Kontrolle. Im Zuge seiner imperialistischen Politik führte er liberale Rechtsordnungen aus Frankfurt ein, wie etwa den Code civil.

Napoléons Armee siegte in der Schlacht bei Austerlitz im Dezember 1805 gegen Russland und Österreich. Im Oktober 1806 besiegte Frankreich die preußisches Truppen in der Schlacht bei Jena und Auerstedt. Nach einem Marsch durch Polen unterzeichneten Napoléon und der russische Zar Alexander I. ein Abkommen, das Europa zwischen beiden Mächten aufteilte. Der Kaiser der Franzosen setzte einen Handelsboykott gegen Großbritannien durch. Während des Kriegs auf der Iberischen Halbinsel setzte er seinen Bruder Joseph Bonaparte als König in Spanien ein. Die Spanier zeigten Widerstand – es gelang Napoléon nicht, den Aufstand niederzuschlagen.

Frankreich: Niederlagen von Napoléon und im Deutsch-Französischen Krieg

Das Französische Kaiserreich unter der Herrschaft von Napoléon geriet im Russlandfeldzug 1812 ins Wanken. Die Niederlage kam 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig. Napoléon ging ins Exil nach Elba, kehrte jedoch schon 1815 zurück und konnte das Militär übernehmen. Bei Waterloo im heutigen Belgien kam es zur endgültigen Niederlage. Frankreich musste die eroberten Gebiete zurückgeben, konnte das alte Territorium aber fast vollständig halten.

Unter Napoléon III. wurde der Deutsch-Französische Krieg ausgetragen. Frankreich verlor, Wilhelm I. ließ sich im Spiegelsaal in Versailles zum deutschen Kaiser proklamieren – zur Demütigung Frankreichs. Der Aufstand der Pariser Kommune richtete sich gegen die Kapitulation und wurde mit Gewalt und zahlreichen Todesopfern niedergeschlagen. Von 1871 bis 1940 währte die Dritte Republik.

Die Industrialisierung und die Ausdehnung des Kolonialreiches führten zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fanden in Paris drei Weltausstellungen statt.

Frankreich und Großbritannien wurden Verbündete – gegen Deutschland

Frankreich schloss mit Großbritannien 1904 die „Entente cordiale“. Gemeinsam kämpften beide Länder im Ersten Weltkrieg gegen Deutschland. Ziel war es, Elsass-Lothringen zurückzugewinnen und das Deutsche Reich entscheidend zu schwächen. Frankreich ging zwar siegreich hervor, doch der Norden des Landes wurde im Krieg schwer verwüstet.

Ab 1934 regierte die Volksfront. Frankreich war schlecht auf den Zweiten Weltkrieg, ausgelöst durch Nazi-Deutschland, vorbereitet. Adolf Hitler nahm Frankreich in nur wenigen Wochen ein. Zunächst regierte das Vichy-Regime im Süden, die Wehrmacht besetzte nur den Norden – zumindest bis November 1942.

Charles de Gaulle führte den Widerstand des „Freien Frankreichs“ gegen die deutsche Besatzung an. Danach war er von 1944 bis 1946 Präsident der provisorischen Regierung. Von 1959 bis 1969 war er Präsident. De Gaulle prägte die Entwicklung Frankreichs für die kommenden Jahrzehnte und leitete zudem die Normalisierung der deutsch-französischen Beziehungen ein.

Frankreich bleibt, zusammen mit Deutschland, das einflussreichste Land in der Europäischen Union und gehört auch zu den G7-Staaten. Seit 2017 ist Emmanuel Macron, der ehemalige Wirtschaftsminister im Kabinett von Manuel Valls, Präsident von Frankreich. Macron war mit einem wirtschaftsliberalen und pro-europäischen Programm angetreten. Er konnte sich in der zweiten Runde gegen die rechtspopulistische Marine Le Pen durchsetzen.

Frankreich: Viel Zuwanderung aus ehemaligen Kolonien

Frankreich läutete mit der Eroberung erster Kolonien im 16. Jahrhundert die Zeit des Kolonialismus ein. Zu Beginn war noch der amerikanische Kontinent das Hauptziel. Frankreich beanspruchte die östliche Hälfte des heutigen Kanada, das mittlere Gebiet der heutigen USA sowie mehrere Inseln in der Karibik.

Im 19. Jahrhundert stieg Frankreich zur zweitgrößten Kolonialmacht der Welt auf. Von etwa 1830 an konzentrierte man sich auf Afrika. Beginnend an der Nordküste eroberte Frankreich die gesamte Sahara sowie den größten Teil West- und Zentralafrikas. Später weitete Frankreich den Kolonialismus auf Südostasien aus. Französisch-Indochina war bis zum Ende des Indochina-Krieges 1954 der Name der französischen Gebiete im heutigen Kambodscha, Laos und Vietnam.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zerfiel das Französische Kolonialreich zügig. Die Kolonien strebten zunehmend nach Unabhängigkeit. In den 1950er-Jahren folgten der Rückzug aus Indochina und die Unabhängigkeit Marokkos und Algeriens. In den letzten Jahrzehnten kam es zur verstärkten Zuwanderung aus ehemaligen Kolonialgebieten, vor allem Nord-, West- und Zentralafrika.

Frankreich: Exekutive und Legislative der Französischen Republik

Laut der französischen Verfassung ist der Präsident, der direkt vom Volk gewählt wird, das höchste Staatsorgan und steht über allen anderen Institutionen. Der Präsident leitet die ihm verliehene staatliche Autorität an den Premierminister und die Regierung weiter. Die Regierung hat dabei die vom Präsidenten vorgegebenen Richtlinien umzusetzen. Das französische System erfordert also eine enge Zusammenarbeit zwischen Präsidenten und Premierminister.

Der Präsident kann ohne Einschränkungen einen Premierminister ernennen, der dem Präsidenten dann Regierungsmitglieder vorschlägt. Der Präsident kann eine Regierung nach ihrer Ernennung formal nicht entlassen. Sie hängt vom Vertrauen des Parlaments ab.

Der Élysée-Palast (französisch: Palais de l’Élysée) in Paris ist das Präsidialamt der Französischen Republik und Amtssitz des Staatspräsidenten.

Das Französische Parlament besteht aus zwei Kammern. Der Senat ist das Oberhaus und die Nationalversammlung das Unterhaus. Gemeinsame Sitzungen von Nationalversammlung und Senat, dem sogenannten Kongress des Parlaments, werden traditionell im Schloss Versailles abgehalten. Die Grundlagen des Parlaments gehen auf die Verfassung von 1791 zurück, die nach der Französischen Revolution ausgearbeitet worden war. Damals war die Gesetzgebende Nationalversammlung als Einkammerparlament festgelegt worden. Die Verfassung von 1795 legte erstmals ein Zweikammersystem mit dem „Rat der Alten“ als Oberhaus und dem Rat der Fünfhundert als Unterhaus fest.

Der Premierminister oder eine der beiden Parlamentskammern kann Gesetze initiieren. Nach einer Debatte in den Kammern muss der Gesetzesentwurf von den beiden Kammern übereinstimmend verabschiedet werden. Der Präsident hat nach der Annahme durch das Parlament nur einmal das Recht, einen Entwurf zurückzuweisen. Zudem hat das Parlament die Aufgabe, die Arbeit der Regierung zu kontrollieren. Das geschieht in Form von Anfragen und Aussprachen. Der Präsident hat die Befugnis, die Nationalversammlung aufzulösen. Im Gegenzug kann das Parlament den Präsidenten allerdings nicht politisch herausfordern.

Politische Lage und Parteien in Frankreich

Die Parteienlandschaft in Frankreich ist äußerst dynamisch. Regelmäßig entstehen neue Parteien oder existierende Gruppen ändern den Namen. Die liberale Partei von Emmanuel Macron, La „République en Marche“, war erst 2016 gegründet worden, gewann bei der Parlamentswahl 2017 aber die absolute Mehrheit. Die Namen der Parteien geben nur bedingt Aufschluss über deren politische Ausrichtung.

Die politische Linke wird hauptsächlich von der „Parti socialiste“ (PS) vertreten, die bereits mehrere Ministerpräsidenten stellte. Auch die „Parti radical de gauche“ und die „Parti de Gauche“ sind bedeutende Vertreter des linken Lagers.

Die Konservativen wählen vor allem „Les Républicains“, eine Partei, die in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals ihren Namen geändert hat. Ihre Mitglieder hießen beispielsweise Georges Pompidou, Jacques Chirac und Nicolas Sarkozy. Die rechten bis rechtsextremen Wählerinnen und Wähler finden eine politische Heimat in der Bewegung „Rassemblement National“, deren Vorsitzende Marine Le Pen ist. Ein zentraler Aspekt dieser Partei ist die Islamfeindlichkeit.

Die politische Lage in Frankreich war im letzten Jahrzehnt recht aufgeheizt. Die Gelbwesten-Bewegung organisierte sich vor allem zwischen 2018 und 2019 vorwiegend über die sozialen Medien und rief landesweit zu Protesten auf. Die politische Ausrichtung der Anhängerschaft ist nicht einheitlich. So demonstrierten Menschen aus rechten und linken Lagern oft zusammen gegen eine höhere Besteuerung fossiler Kraftstoffe oder für eine Anhebung des Mindestlohns.

Frankreich: Kultur wird großgeschrieben

Frankreich ist neben der Protest- auch für seine Streikkultur bekannt. Regelmäßig liegen etwa der Nah- oder Fernverkehr lahm. Nirgendwo in Europa wird so häufig für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gestreikt.

Die Gelbwesten-Bewegung protestiert auf den Champs-Élysées in Paris.

Frankreich ist stolz auf sein kulturelles und kulinarisches Erbe. Kultur und Sprache sind tief in der französischen Identität verwurzelt – und werden auch gesetzlich geschützt. Viele berühmte Dichter, Schriftsteller oder Philosophen kommen aus Frankreich, schrieben oder schreiben heute auf französisch. Auch der französische Film kann auf ein goldenes Zeitalter zurückblicken. „Nouvelle Vague“, auf deutsch „Neue Welle“, ist eine Stilrichtung des Kinos aus den späten 1950er-Jahren. François Truffaut und Jean-Luc Goddard experimentierten viel und gelten als die bedeutendsten Regisseure dieser Zeit.

In den zahlreichen Museen der französischen Hauptstadt Paris werden einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt ausgestellt – nicht zuletzt die Mona Lisa von Leonardo da Vinci im Louvre. Und auch Sport gehört zur Kultur: Jedes Jahr findet mit der Tour de France das bekannteste Fahrradrennen der Welt statt. Die letzte Etappe findet traditionell auf der Avenue der Champs-Élysées statt. (Lukas Rogalla)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare