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Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und Impfpflicht laufen u.a. mit einem Schild mit der Aufschrift „Gegen die Impfpflicht“ auf dem Oeder Weg in Frankfurt am Main (Deutschland).
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Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und Impfpflicht laufen u.a. mit einem Schild mit der Aufschrift „Gegen die Impfpflicht“ auf dem Oeder Weg in Frankfurt am Main (Deutschland).

News-Ticker

Corona-Proteste: Bis zu 8000 Menschen demonstrieren in Frankfurt gegen Impfpflicht und Maßnahmen

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  • Jennifer Greve
    Jennifer Greve
  • Lucas Maier
  • Max Schäfer

In Frankfurt demonstrieren Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen, unter anderem gegen eine mögliche Impfpflicht – alle Informationen im News-Ticker.

  • In Frankfurt sind am Samstag (08.01.2022) und Sonntag (09.01.2022) mehrere Proteste gegen Corona-Maßnahmen* und eine mögliche Corona-Impfpflicht* angemeldet.
  • Gegenkundgebungen sollen stattfinden.
  • Bis zu 8000 Demonstrantinnen und Demonstranten zogen am Samstag (08.01.2022) durch Frankfurt.

+++ 22.33 Uhr: Am Sonntag (09.01.2022) kommt es in Frankfurt am Main erneut zu Protesten gegen die aktuellen Corona-Regeln. Mehr als 4000 Impfgegner:innen ziehen durch Frankfurt: Einige von ihnen verbreiten antijüdische Verschwörungstheorien und nutzen Neonazi-Codes. Es kommt zu Gegendemonstrationen.

Update vom Sonntag, 09.01.2022, 15.13 Uhr: Nach Angaben der Polizei sind am Samstagabend (08.01.2022) bis zu 8000 Menschen bei einer angemeldeten Veranstaltung auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Daneben kam es auch in anderen deutschen Städten zu Protestmärschen.

Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach* (SPD*) äußerte sich kritisch zu den aktuellen Tendenzen. So sagte er der Welt am Sonntag, dass die Debatte der Impfgegner und Corona-Leugner jedes Maß und Ziel verloren habe: „Eine kleine Gruppe ist bereit, alle wissenschaftlichen Erkenntnisse vom Tisch zu wischen und sich freiwillig in einer Blase von Scheinwahrheiten zu begeben.“ Diese Entwicklung sei sowohl neu als auch beängstigend.

Demonstrationen in Frankfurt gegen Corona-Maßnahmen und Impfpflicht

Update vom Samstag, 08.01.2022, 19.30 Uhr: Rund 5000 Personen ziehen am Abend durch Frankfurt. Die Veranstaltung war zuvor angemeldet worden. Anders als bei vergangenen Veranstaltungen der Impfgegner:innen und Corona-Leugner:innen, verlief die Demonstration friedlich, das berichtete ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Bei der Demonstration galten, nach Angaben der Stadt, sowohl Abstandsgebote als auch Maskenpflicht. Auf Twitter berichteten im Verlauf des Abends zahlreiche Nutzer:innen, dass auf der Demonstration, gegen die Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht immer wieder gegen diese Auflagen verstoßen wurde. In den Sozialen Medien veröffentlichte Bilder bestätigen die Vorwürfe.

Gegen Corona-Proteste: Auch Linke und Die Partei gingen in Frankfurt auf die Straße

Im Holzhausenpark im Nordend fand eine Gegenkundgebung der Partei Die Linke statt. Die Gegendemonstrant:innen forderten eine „solidarische Bekämpfung der Covid19-Pandemie“ wie Die Linke im Nordend schrieb.

Auch die Satirepartei Die Partei ging am Samstag gegen die Corona-Proteste in Frankfurt auf die Straße. Mit Schildern im klassischen Parteidesign zeigten sie auf ihre Art und Weise, was sie von den Protesten halten. Auf den Schildern waren Sprüche wie „Schlafschafe schächten“, „Corona ist nicht Bielefeld“ oder „Stockimpfung für Spaziergänger“ zu lesen. Letzteres zeigte zudem einen Spazierstock, der auf einen Kopf einschlägt.

Corona-Proteste: Impfskeptiker machen in Frankfurt mobil

Erstmeldung vom Samstag, 08.01.2022, 10.00 Uhr: Frankfurt – In Frankfurt* kommt es am Wochenende erneut zu Protesten gegen die Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht. Die Demonstrationen sollen das Ende der „Protestwoche“ von Impfskeptikerinnen und Skeptikern sowie Coronaleugnerinnen* und Leugnern darstellen. Auch Gegenkundgebungen sind geplant.

Frankfurt: 750 Menschen wollen gegen Corona-Impfpflicht protestieren - Gegenkundgebung geplant

Die größte Demonstration am Samstag (08.01.2022) soll im Holzhausenpark im Nordend starten. Bis zu 750 Teilnehmende wollen gegen 15 Uhr auf einem Rundkurs durch die Innenstadt Frankfurts laufen, um gegen eine verpflichtende Corona-Impfung zu protestieren. Das Ende des Zuges ist für 20 Uhr am Startpunkt im Holzhausenpark geplant.

Als Reaktion auf die Veranstaltung, die mutmaßlich der Querdenken“-Bewegung zuzuordnen ist, hatte die Linke* im Römer bereits am Donnerstag (06.01.2022) zu Gegenprotesten aufgerufen. Ein stationärer Protest soll sich nach Informationen der Frankfurter Rundschau um 15 Uhr am Holzhausenschlösschen formieren.

Bereits eine Stunde früher beginnt auf dem Opernplatz eine Kundgebung mit dem Titel „Für eine solidarische Coronapolitik und konsequenten Antifaschismus“. Sie soll von 14 bis 18.30 Uhr dauern. Laut Ordnungsamt Frankfurt sind jedoch nur maximal 20 Demonstrierende angekündigt.

Frankfurt: Schweigemarsch „gegen Diskriminierung und für Menschenrechte“ am Sonntag

Am Sonntag (09.01.2022) sollen in Frankfurt Proteste gegen die Corona-Politik stattfinden. Um 14 Uhr startet am Opernplatz ein Schweigemarsch. Er soll durch die Innenstadt führen und um 17 Uhr wieder am Opernplatz ankommen. Bei dem Protest mit dem Motto „Gegen Diskriminierung und für Menschenrechte“ gehe es laut Internetseite darum, „die grundlegenden Menschenrechte wiederherzustellen, eine eigenständige Entscheidung über den eigenen Körper zu behalten, ohne Diskriminierung erleiden zu müssen und gegen eine Zensur der Presse“.

Die Frankfurter Polizei hatte mehrmals frühere Demonstrationen und Kundgebungen aus der „Querdenken“-Szene aufgelöst, weil sich die Protestierenden nicht an die Maskenpflicht und Abstandpflichten gehalten hatten. Auch Angriffe auf die Polizei soll es laut Augenzeugenberichten gegeben haben.

Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Frankfurt: Polizei ist auf „alle Eventualitäten vorbereitet“

Es wird sich zeigen, ob die Polizei erneut einschreiten muss. Man sei auf alle Eventualitäten vorbereitet, erklärte jedoch ein Sprecher der Polizei gegenüber der FR. Die Beamtinnen und Beamten werden erneut von der hessischen Bereitschaftspolizei unterstützt. (Max Schäfer, Lucas Maier, Jennifer Greve, mit dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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