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Kaserne des Jägerbataillons 291 in Illkirch bei Straßburg.
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Kaserne des Jägerbataillons 291 in Illkirch bei Straßburg.

Terrorverdacht

Franco A. hatte offenbar Zentralräte im Visier

Der wegen Terrorverdachts verhaftete Offizier Franco A. soll eine Art "Todesliste" mit potentiellen Anschlagszielen erstellt haben - darunter eine Politikerin und der Zentralrat der Juden.

Der wegen Terrorverdachts verhaftete Bundeswehr-Offizier Franco A. hatte einem Zeitungsbericht zufolge neben Einzelpersonen auch religiöse Verbände und Menschenrechtsaktivisten im Visier.

BKA-Fahnder hätten in einem Taschenkalender des Verdächtigen eine Art "Todesliste" mit potenziellen Anschlagszielen, darunter den Zentralrat der Juden und den Zentralrat der Muslime, gefunden, berichtete die "Welt" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Darüber hinaus gebe es Einträge zu Politikern und Menschenrechtsaktivisten. Neben der Vize-Bundestagspräsidentin Claudia Roth (Grüne) soll darin auch der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und die Gründerin der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, zu finden sein.

Hinweis auf Anschlag unter falscher Flagge

Der "Tagesspiegel" hatte zuvor aus Sicherheitskreisen berichtet, Franco A. habe Alt-Bundespräsident Joachim Gauck und Justizminister Heiko Maas auf einer Liste potenzieller Anschlagsopfer geführt.

Konkret wurden von ihm offenbar auch Aktionen notiert: "Sprengung Rothschild-Stein in Frankfurt", heißt es da laut "Welt". Auch Hinweise auf eine geplantes Attentat unter falscher Flagge ergäben sich aus den handschriftlichen Aufzeichnungen von Franco A.

So heiße es in dem Kalender: "Gruppe Antifa: Granate Asylant werfen lassen, filmen." Und: "Polizeifunk abhören." Ebenfalls erwähnt werde die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck: "Wenn Frau Haverbeck ins Gefängnis, dann Befreiungsaktion." (rtr)

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