Dicke Luft in London

Klimaschutz

Dicke Luft in London

Auch 70 Jahre nach der Smog-Katastrophe mit Tausenden Toten leiden die Menschen in der Hauptstadt unter Abgasen – vor allem wegen des Verkehrs. Das ändert sich nur langsam
Dicke Luft in London


Wo stehen wir im Kampf gegen den Klimawandel? Das ist die zentrale Frage von FR|Klima. Ausgezeichneter Umweltjournalismus hat seit Jahrzehnten einen festen Platz in der Frankfurter Rundschau. In der Zeitung widmen wir dem Klima jetzt täglich eigene Seiten.


An dieser Stelle bündeln wir unsere Berichte, Analysen, Interviews, Grafiken und Meinungstexte. Darüber hinaus bieten wir Ihnen im FR|Klima-Newsletter einen umfassenden, wöchentlichen Überblick. Exklusiv direkt in Ihr Postfach.

Sport und Klimawandel

WM in Katar: Untypische Hitze

Der Klimawandel sorgt während der WM in Katar für höhere Temperaturen als sonst.
WM in Katar: Untypische Hitze

Energiewende

Gekühlte Solaranlagen

Photovoltaik und Gründächer ergänzen sich gut / Aber noch wird das Konzept selten umgesetzt
Gekühlte Solaranlagen

FR|Klima

Der Klimawandel findet nicht in der Zukunft statt, sondern ist hier und auf der ganzen Welt spürbar. Und obwohl seit Jahrzehnten klar ist, dass es unsere Erde aufheizt, wenn wir fossile Rohstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas verbrennen, hören wir nicht damit auf.


Ereignisse wie die Flutkatastrophe in Pakistan zeigen: Jene Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, leiden am stärksten darunter. Industrieländer wie Deutschland haben historisch besonders viel zum Klimawandel beigetragen. Deshalb haben wir auch eine besondere Verantwortung, unsere Emissionen zu begrenzen. Die kommenden Jahre werden dafür entscheidend sein.


Die Weltgemeinschaft hat sich im Pariser Klimaabkommen darauf geeinigt, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Noch passiert nicht genug, um dieses Ziel zu erreichen, auch in Deutschland nicht. Die Politik muss das Klima bei allen Entscheidungen mitdenken.


Trotz der dramatischen Lage sollten wir weiter hoffen - und überlegen: Was können wir tun, um den Schaden durch den Klimawandel zu begrenzen? Mit welchen Vorstellungen unserer Zukunft kommen wir zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft und Wirtschaftsform? Zentrale Fragen, die FR|Klima in den Mittelpunkt rückt. (Von Friederike Meier)


Australien

Kohle mit falschen Etiketten?
Kohle mit falschen Etiketten?

fossile rohstoffe

LNG aus Senegal: Der Widerstand wächst
LNG aus Senegal: Der Widerstand wächst

Öko-logisch

Stromkosten bremsen

Wer Auto fährt, weiß, wie viel das Benzin kostet. Die wenigsten kennen jedoch ihre Stromrechnung. Wenn sich das ändert, kann viel eingespart werden.
Stromkosten bremsen

Öko-Logisch

Das Wetter spielt gegen Putin - das Ergebnis ist verrückt

Zu Beginn des Herbstes hieß es, man müsse frieren für den Frieden. Doch nun schlägt sich das Wetter auf unsere Seite.
Das Wetter spielt gegen Putin - das Ergebnis ist verrückt

ÖKO-Logisch

Mehr Zukunftsmut

Schlimmster Aufreger ist das Thema Parken. Die Kolumne Öko-logisch.
Mehr Zukunftsmut

Klimaschutz

Habeck will CO2 speichern

Klimaschutzminister hält Ziele nur auf diesem Weg für erreichbar
Habeck will CO2 speichern

Interview

Legitime Klimaproteste? „Härtere Strafen wären destruktiv“

Der Frankfurter Strafrechtler Fynn Wenglarczyk spricht im FR-Interview über die Proteste der „Letzten Generation“ und den Umgang damit.
Legitime Klimaproteste? „Härtere Strafen wären destruktiv“

Öko-Logisch

Wohlstand verpflichtet

Mit Abstand die meiste Energie verbrauchen reiche Menschen. Sie sollten überlegen, wie sie ihren Verbrauch an Sprit, Strom und Gas verringern können. Die Kolumne „Öko-Logisch“.
Wohlstand verpflichtet

Südhessen

Strom vom Balkon ist in Darmstadt und Südhessen gefragt

Solarmodule bis 600 Watt Leistung, die auf der Terrasse, der Garage oder dem Balkon montiert werden können, werden in Darmstadt und Südhessen immer beliebter.
Strom vom Balkon ist in Darmstadt und Südhessen gefragt

Klimakrise

Klima schützen und Schnäppchen jagen mit dem Sparbuch

Das Frankfurter Klimasparbuch 2023 ist da. Auf das Jahresthema kamen die Macherinnen und Macher schon bevor es traurige Aktualität hinzugewann.
Klima schützen und Schnäppchen jagen mit dem Sparbuch

Klimaschutz

Frankfurt: Alle Energie ins Klimareferat

Die Stadt schafft eine neue Behörde und bündelt Aufgaben. Ziel: Klimaneutralität 2030 und große Fortschritte in der Energieversorgung.
Frankfurt: Alle Energie ins Klimareferat

Klimakonferenzen

„Wir können nicht auf den Letzten warten“

Klimaforscher Mojib Latif über Sinn und Zukunft von Weltklimagipfeln, die Einbindung Indiens und Chinas und seine Erwartungen an die Ampel-Regierung.
„Wir können nicht auf den Letzten warten“

Lützerath

Kohleabbau: Eine letzte Chance für Lützerath

RWE braucht eine formelle Erlaubnis, um weitere drei Jahre im Tagebau Garzweiler II Kohle fördern zu können. Der BUND sieht hier Spielraum für Wirtschaftsministerin Mona Neubaur - und eine Chance für Lützerath.
Kohleabbau: Eine letzte Chance für Lützerath

Klimaschutz

Energiecharta-Vertrag: Das Anti-Klima-Abkommen

In den EU-Staaten setzt sich die Einsicht durch, dass der Energiecharta-Vertrag schädlich ist
Energiecharta-Vertrag: Das Anti-Klima-Abkommen

Klimabrief

Die Klimakrise ist die Realität!

Stehen Klimaaktivistinnen und -aktivisten jenseits der Realität? Nein, vielmehr sollte sich die Politik der Realität der Klimakrise nicht länger verschließen, schreibt Jordis Thümmler von Fridays for Future im Klimabrief.
Die Klimakrise ist die Realität!

Klimabrief

Liebe Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur, liebe Grüne in NRW,

Ihr schreibt euch „Klimagerechtigkeit“ groß auf die eigene Stirn und habt mit Euren Spitzenkandidat:innen aktiv Wahlkampf in Lützerath betrieben. Die Grünen stehen in der Verantwortung.
Liebe Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur, liebe Grüne in NRW,

Klimabrief

Liebe Leser:innen,

Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Inflation – alles scheint von sich überschlagenden Krisen beherrscht zu sein. Die Klimakrise gerät dabei oft in Vergessenheit, obwohl sie der Ursprung vieler unserer Probleme ist.
Liebe Leser:innen,

Klimabrief

Liebes Verkehrsministerium!

Auch die Ampel-Regierung tut sich mit konsequenter und gemeinsamer Klima-Politik schwer, Ole Horn von „Fridays for Future“ geht noch weiter und sagt: „Das ist Arbeitsverweigerung!“ – der Klimabrief.
Liebes Verkehrsministerium!

Klimabrief

Liebe Mitstreiter:innen

Jetzt also soll ein Aufbruch kommen – zumindest wenn wir der Ampel-Koalition Glauben schenken. Seit es Fridays for Future gibt, regiert zum ersten Mal nicht die CDU. Die neuen Regierungsparteien sollen und wollen progressiver sein. Auch in der Klimapolitik.
Liebe Mitstreiter:innen

Klimabrief

Liebe Linda Zervakis, liebe Claudia von Brauchitsch,

Hier schreiben alle zwei Wochen Aktivistinnen und Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung.
Liebe Linda Zervakis, liebe Claudia von Brauchitsch,

Klimabrief

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Hier schreiben alle zwei Wochen Aktivistinnen und Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung.
Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Klimabrief

Fridays for Future: Liebe Oma...

Hier schreiben alle zwei Wochen Aktivistinnen und Aktivisten der „Fridays for Future“-Bewegung. Der Klimabrief.
Fridays for Future: Liebe Oma ...

Klimabrief

Liebe Oma, lieber Opa,

Hier schreiben alle zwei Wochen Aktivistinnen und Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung.
Liebe Oma, lieber Opa,

Klima-Kipppunkte



Das Klima kann sich abrupt ändern. Wenn bestimmte Kipppunkte überschritten werden – wenn etwa der Amazonas-Regenwald austrocknet oder die Permafrostböden tauen –, kann es zu Kettenreaktionen kommen. Die Erderwärmung könnte sich dann unkontrollierbar verstärken.


Doch noch können wir bei den meisten Kippelementen verhindern, dass sie ausgelöst werden. Wie – das hat die Frankfurter Rundschau im Frühjahr 2020 untersucht. Hier die Ergebnisse.


- Einleitung: Der Mensch verliert die Kontrolle. Die Klimaschutzziele der Regierungen reichen nicht aus, um eine gefährliche Kettenreaktion zu verhindern.
- Einleitung: Nicht das Bevölkerungswachstum, sondern der Lebensstil in den Industrie- und Schwellenländern ist der Hauptgrund für die Klimakrise
- Kipppunkt 1: Schmelzen des arktischen Meereises, des grönländischen und antarktischen Eisschilds
- Kipppunkt 2: Absterben der tropischen Korallenriffe
- Kipppunkt 3: Methanfreisetzung durch tauende Permafrost-Gebiete, Methan-Ausgasungen aus den Ozeanen
- Kipppunkt 4: Abschwächung des Golfstroms
- Kipppunkt 5: Ergrünen der Sahara, Trockenheit im Sahel, Versiegen der Staubquellen
- Kipppunkt 6: Störungen des Wetterphänomens El Niño
- Kipppunkt 7: Destabilisierung des indischen Monsuns, Verlagerung des westafrikanischen Monsuns
- Kipppunkt 8: Austrocknen des Amazonas-Regenwalds, Rückgang der borealen Wälder
- Kipppunkt 9: Schwächung der marinen biologischen Kohlenstoffpumpe
- Kipppunkt 10: Verlangsamung der Wellen des Jetstreams
- Kipppunkt 11: Austrocknen des nordamerikanischen Südwestens
- Zusammenfassende Betrachtung: Abschluss-Interview mit Klima-Experte Hans Joachim Schellnhuber über die Kippelemente


Aktualisierung: Anfang September 2022 wurden im Vergleich zur ersten Analyse aus dem Jahr 2008 mehrere neue Kippfaktoren wie die Labradorsee und die Ostantarktis hinzugefügt, während das arktische Sommer-Meereis und das große Wetterphänomen El Niño gestrichen wurden. Und: Die Auswertung von rund 200 Studien zeigt: Die Gefahrenzone ist offenbar bereits jetzt erreicht. Bislang galten 1,5 bis zwei Grad Erderwärmung als Sicherheitslinie.

Mehr dazu: Interview mit Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber über das Drehbuch zur Rettung der Welt, die Folgen der Erhitzung und notwendige Visionen für den Klimaschutz | Analyse: Die Zeit, die uns bleibt, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, ist begrenzt. Doch wir wissen, was zu tun ist. | Leitartikel: Wir müssen über den Klimawandel reden. Und darüber, wie wir ihn stoppen können.


COP27

Der große Graben

Auf der Weltklimakonferenz wird deutlich, wie unterschiedlich Entwicklungsländer und Industrienationen auf die Klimakrise blicken – und wie verschieden die Erwartungen sind.
Der große Graben

COP27

Schadenbegrenzung auf dem Klimagipfel

Der UN-Klimagipfel in Ägypten bringt einen Fonds gegen die Folgen der Erderhitzung auf den Weg. Doch für präventive Schritte fehlt die Kraft.
Schadenbegrenzung auf dem Klimagipfel

COP27

Weltklimakonferenz: EU entlarvt Chinas Bluff 

Die Weltklimakonferenz in Ägypten zeigt: Im Streit um einen Ausgleichsfonds wechseln viele Entwicklungsländer auf die Seite Europas.
Weltklimakonferenz: EU entlarvt Chinas Bluff 

FR|Klima: Was tun?

Engagement

Klimawende von unten

Wenn sich viele Menschen in Initiativen vor Ort für mehr Radwege oder den Kohleausstieg ihrer Stadt einsetzen, kann daraus ganz schnell etwas Großes werden.
Klimawende von unten

Bauen und Wohnen

Dämmen und selbst Strom erzeugen

Um die Gebäude klimafreundlich zu machen, müssen vor allem Altbauten saniert werden. Außerdem braucht es Heizenergie aus erneuerbaren Quellen. Doch auch, wer zur Miete wohnt, kann einiges tun.
Dämmen und selbst Strom erzeugen

Kleidung

Weniger, aber besser

Der Trend zur „Fast Fashion“ befeuert die hohe Umweltbelastung durch Kleidung. Den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, ist aber auch ohne Shopping-Verzicht möglich.
Weniger, aber besser

ÖKO-Logisch

Pullover und Pumpen

Die Wärmepumpenstrategie der Bundesregierung ist kein Selbstläufer. Bei der Umrüstung von Altbauten sollte einiges beachtet werden.
Pullover und Pumpen

Klimaschutz

Lithium made in Germany

Der wichtige Batterie-Rohstoff könnte auch hier gewonnen werden – und das sogar umweltfreundlich.
Lithium made in Germany

Klimaziel der EU

Zwei Prozentpunkte reichen nicht

Die EU könnte mit ihrer Ankündigung, die eigenen Ziele zur CO2-Reduktion zu übertreffen, bei der Klimakonferenz in Ägypten vorangehen – wenn die Mitgliedsstaaten jetzt nicht nachlassen. Von David Zauner.
Zwei Prozentpunkte reichen nicht

FR|Klima: Nur Mut – Klimavorbilder

Kelterer

Teufelszeug aus Äpfeln

Jens Oliver Burk ist Apfelwein-Kelterer und Versicherungsmakler. Auf der Streuobstwiese erlebt er, was die Klimaveränderung mit Bäumen und Früchten macht – und vermittelt seine Erfahrungen an Schulklassen.
Teufelszeug aus Äpfeln

Der Initiator

„Das Fahrrad ist die cleverste Lösung“

David Grünewald, Ingenieur und Initiator von „Radentscheid Darmstadt“, ist überzeugt: Es bringt nichts, Einzelnen die Wahl ihrer Verkehrsmittel vorzuwerfen. Man muss den Umstieg leichter machen.
„Das Fahrrad ist die cleverste Lösung“

Die Landschaftsarchitektin

Bienen und Bäume

Ute Wittich ist Landschaftsarchitektin aus Frankfurt. Sie weiß, welche Pflanzen gut fürs Klima sind, warum man nicht einfach Samen aus dem Baumarkt verstreuen sollte – und wie sich Anti-Terror-Betonblöcke begründen ließen.
Bienen und Bäume

COP27

Lula auf der Klimakonferenz: Begehrter Gesprächspartner

Brasiliens Wahlsieger Lula sucht auf der COP nach Kooperationen zum Schutz des Amazonas
Lula auf der Klimakonferenz: Begehrter Gesprächspartner

Länder-Ranking

Klimaschutz-Index: Deutschland rutscht um drei Plätze ab

Auf dem Klimaschutz-Ranking der Umweltschutzorganisation Germanwatch liegen Dänemark, Schweden und Chile an der Spitze.
Klimaschutz-Index: Deutschland rutscht um drei Plätze ab

Klimakonferenz

Globaler Schutzschirm gegen Klimaschäden

Der „Global Shield“ soll armen Ländern helfen, zumindest versicherbare Schäden beheben zu können
Globaler Schutzschirm gegen Klimaschäden

Scharm el-scheich

Klimakonferenz: Neue Wege der Klimafinanzierung

Entwicklungsländer brauchen Hilfe, um sich für die Folgen der Erderhitzung zu wappnen. Bisher wurde zu wenig Geld bereitgestellt. Die Premierministerin von Barbados hat den konkretesten Vorschlag, um das zu ändern
Klimakonferenz: Neue Wege der Klimafinanzierung

Naturschutz

Kahlschlag am Baikalsee

Beim Streit über ein Gesetz zum Schutz des tiefsten Sees der Welt geht es auch um den unabhängigen Umweltschutz in Russland.
Kahlschlag am Baikalsee

Klimakonferenz

Klimaschutz: Der Club der Vorreiter

Die CO2-Bepreisung führt zu einem Abwandern von Konzernen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will das mit einem Klimaclub lösen.
Klimaschutz: Der Club der Vorreiter

Kommentar

Paris ist nicht alles

Kooperationen zwischen Staaten müssen das Pariser Abkommen zum Klimaschutz ergänzen, damit das 1,5-Grad-Ziel dorch noch erreicht werden kann.
Paris ist nicht alles

Klimakonferenz

Klimakonferenz: „Wir dürfen diesen Prozess nicht aufgeben“

Wissenschaftler Niklas Höhne über die COP in Ägypten, den mühsamen Kampf gegen den Klimawandel und was er der Ampel-Koalition rät.
Klimakonferenz: „Wir dürfen diesen Prozess nicht aufgeben“