+
Das Climate Ation Network verleiht während des Klimagipfels in Madrid täglich den Negativpreis „Fossil des Tages“ an den größten Klima-Bremser.

Fossil des Tages

Ami go home?

  • schließen

Eigentlich wollten die USA nichts mehr mit dem Pariser Klimavertrag zu tun haben. In Madrid mischen sie trotzdem heftig mit.

Eigentlich wollen die USA ja mit dem Pariser Klimavertrag nichts mehr zu tun haben. Präsident Trump hat den Austritt aus dem Abkommen beantragt, der freilich erst gegen Ende 2020 wirksam wird. Trotzdem mischen die Amerikaner auf dem Madrider Klimagipfel kräftig mit – und zwar, indem sie bremsen, wo immer es geht. 

Das Climate Action Network (CAN) sah sich deswegen am Wochenende gezwungen, den USA schon wieder den Negativpreis „Fossil of the Day“ zu verleihen. Der neueste Vorschlag der US-Delegation zur Frage, welche Hilfen arme Länder für nicht mehr zu verhindernde Klimaschäden erhalten sollen, läuft offenbar darauf hinaus, dass die nächsten sieben bis acht Jahre erst mal weiter debattiert werden soll. „Wir haben KEINE sieben bis acht Jahre mehr Zeit“, meint CAN.

Carola Rackete: Die Stimmen des Südens bleiben beim Klimagipfel in Madrid ungehört

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion