Pakistan

Festnahmen nach Terrorangriff

Nach dem Terrorangriff auf eine Polizeischule im Osten Pakistans haben die Sicherheitsbehörden rund 50 Verdächtige festgenommen.

Islamabad. Nach dem Terrorangriff auf eine Polizeischule im Osten Pakistans haben die Sicherheitsbehörden etwa 50 Verdächtige festgenommen. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte, gibt es jedoch noch keine konkreten Hinweise auf die möglichen Drahtzieher. Militär und Polizei korrigierten unterdessen die Opferzahl der Terroraktion. Nach jüngsten offiziellen Angaben kamen bei dem mehr als achtstündigen Feuergefecht am Montag zwölf Menschen ums Leben, darunter vier Extremisten. Zunächst hatte die Polizei die Zahl der Getöteten mit insgesamt 31 angegeben. 95 Menschen wurden verletzt.

Bislang bekannte sich niemand zu der Tat. Der Sicherheitsberater der Regierung, Rehman Malik, machte am Montagabend jedoch den Chef der radikal-islamischen Taliban-Bewegung in Pakistan, Baitullah Mehsud, verantwortlich. Mehsud operiert aus der Stammesregion Süd-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan und soll für zahlreiche Terroranschläge im Land verantwortlich sein. Es könnten aber auch "ausländische Kräfte" in den Angriff verwickelt seien, sagte Malik weiter. Nach pakistanischen Medienberichten vom Dienstag soll einer der drei festgenommenen Angreifer afghanischer Staatsbürger sein. (dpa)

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