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China ist „die größte Langzeitbedrohung“ für die ganze Welt

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Von: Moritz Serif

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Christopher Wray, FBI-Chef, ist in großer Sorge wegen China (Archivbild).
Christopher Wray, FBI-Chef, ist in großer Sorge wegen China (Archivbild). © Steve Helber/dpa

Falls China Krieg mit Taiwan führt, wäre das „eine der schlimmsten Wirtschaftsstörungen, die die Welt je gesehen hat“, sagt der FBI-Chef.

Washington D.C./London.- Die USA und Großbritannien sehen ihre Wirtschaft und nationale Sicherheit durch China zunehmend bedroht. Ken McCallum und Christopher Wray, Chefs der Geheimdienste MI5 und FBI, seien alarmiert. Darüber hatte unter anderem der Spiegel berichtet. Das Land stelle „die größte Langzeitbedrohung“ dar - auch für Europa und den Rest der Welt.

„Die chinesische Regierung versucht, die Welt zu verändern, indem sie sich in unsere Politik einmischt“, sagte der FBI-Direktor Christopher Wray. Peking habe beispielsweise auf die Kongresswahlen im US-Bundesstaat New York Einfluss genommen. Auch Unternehmen seien bedroht, da China es darauf abgesehen habe, „Technologie zu stehlen“.

FBI-Chef hat Angst, dass China Krieg mit Taiwan führt

Wray ist außerdem in Sorge, dass China Krieg mit Taiwan führen könnte. Das wäre „eine der schlimmsten Wirtschaftsstörungen, die die Welt je gesehen hat“, sagte der FBI-Chef. McCallum, sein Kollege vom MI5, sieht die westliche Annäherungspolitik als gescheitert an. Das habe sich als „vollkommen falsch“ herausgestellt.

Auch geopolitisch zeigte sich der US-Geheimdienstler besorgt. Mit Blick auf Taiwan sagte Wray, China könne die Insel gewaltsam wieder unter seine Kontrolle bringen. Dies wäre »eine der schlimmsten Wirtschaftsstörungen, die die Welt je gesehen hat«, warnte der FBI-Chef. China betrachtet das in Eigenverwaltung regierte Taiwan als abtrünnige Provinz. (mse)

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