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Faeser bleibt Bundesministerin

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Von: Pitt von Bebenburg

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SPD-Politikerin hat keine Kandidatur in Hessen im Blick. Sie will die Fußball-EM 2024 als Sportministerin erleben.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat angedeutet, dass sie über den Herbst 2023 hinaus im Amt bleiben könnte – und damit nicht als Kandidatin für den Posten der Ministerpräsidentin in Hessen zur Verfügung stünde. „Ich bin mit voller Kraft Innenministerin“, sagte Faeser bei ihrem Besuch um Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden am Montag.

Faeser zählte wichtige Themen der Kriminalitätsbekämpfung auf, mit denen sie sich beschäftige und fügte hinzu: „Das sind keine Dinge, die man übermorgen erledigt hat. Dafür braucht man auch die entsprechende Zeit.“ Dann ergänzte sie: „Alles andere spielt für mich keine Rolle.“

Die Frage, ob Faeser bei der hessischen Landtagswahl 2023 als Spitzenkandidatin der SPD antritt, steht auf der Tagesordnung, seit sie im Dezember als Ministerin nach Berlin ging. Überraschend kam Ende voriger Woche die Äußerung von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD), sie setze darauf, „dass Nancy Faeser nicht nur Spitzenkandidatin wird, sondern auch die erste Ministerpräsidentin in Hessen“.

Umso deutlicher setzt Faeser nun Zeichen, dass sie keineswegs amtsmüde ist. Am Wochenende sagte sie in einem Interview, dass die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland „für mich als Sportministerin ein Höhepunkt meiner Amtszeit“ werde. Die hessischen Grünen nahmen dies als Hinweis, dass Faeser Klarheit geschaffen habe, nicht als hessische Ministerpräsidentin zu kandidieren. pit

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