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Social Media

Facebook sperrt Donald Trump bis mindestens Anfang 2023 aus – der reagiert prompt

  • VonMirko Schmid
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Facebook legt nach Auflage des eigenen Aufsichtsgremiums einen vorläufigen Zeitraum für die Sperre des Accounts von Donald Trump fest.

Menlo Park, Kalifornien - Nach dem Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 hatte Facebook wie alle anderen großen Social Media-Plattformen Konsequenzen gezogen und den Account des damaligen US-Präsidenten Donald Trump „bis auf Weiteres“ gesperrt. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass diese Sperre bis zunächst Anfang 2023 Gültigkeit besitzen wird.

Das „Oversight Board“, Facebooks internes Aufsichtsgremium für Inhalte und Sperrungen, rügte die bislang unzureichende Begründung für eine zeitlich unbegrenzte Sperre Trumps. Mit dieser Beschwerde einherging der Auftrag, einen zeitlichen Rahmen festzulegen. Der ist nun gefunden.

Facebook: Sperre von Donald Trump könnte Anfang 2023 enden – oder verlängert werden

Muss bei Facebook noch mindestens rund ein halbes Jahr draußen bleiben: Ex-Präsident Donald Trump. (Archivbild)

Sollten sich keine neuen Gründe für eine Verlängerung der Sperre ergeben, werde das Unternehmen zu Beginn des kommenden Jahres prüfen, ob Trumps Inhalte weiter eine „Gefährdung für die Allgemeinheit“ darstellen könnten. Auf Grundlage dieser Abschätzung könnte Donald Trump bereits in rund einem halben Jahr wieder auf Facebook aktiv werden. Alternativ wäre es auch möglich, dass die Sperre verlängert wird.

UnternehmenFacebook Inc.
SitzMenlo Park, Kalifornien
Angebote (u.A.)Facebook, Instagram, WhatsApp, Oculus VR
Gründung: Februar 2004
CEOMark Zuckerberg

Und sollte Donald Trump seinen Facebook-Account tatsächlich zurückerhalten, wäre er ein Nutzer auf Bewährung. Facebook kündigte harte Strafen im Falle weiterer Regelverstöße an – bis hin zu einer endgültigen Löschung des Accounts und eines damit einhergehenden virtuellen Hausverbots.

Donald Trump sucht nach reichweite in den Sozialen Medien

Und Donald Trump ist auf Reichweite durchaus angewiesen. Auch bei den anderen großen Plattformen wie Twitter, Instagram und YouTube bleibt der Republikaner weiter gesperrt. Sein Versuch, die Sperren zu umgehen, indem er in seinem eigenen Blog Botschaften in die Welt schickt, die andere dann in den Sozialen Medien verteilen, ist gescheitert. „From the Desk of Donald J Trump“ ist nach gerade einmal 29 Tagen nicht mehr erreichbar.

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Trump reagiert auf Facebook-Sperre und droht Zuckerberg

Aus dem Team des ehemaligen Präsidenten wurde der Blog anschließend als ein Nebenprodukt einer größeren Strategie beschrieben, auf das nie voll gesetzt worden sei. Gleichzeitig hatte Jason Miller, ein enger Berater Trumps, bestätigt, dass Trump seine Botschaften bereits in Kürze wieder andernorts verbreiten werde. Ob es sich dabei um eine der bekannten Online-Plattformen handelt oder das Team um Donald Trump erneut den Versuch eines eigenen, neuen Kanals wagen wird, verriet er nicht.

Seine Reaktion ließ auch nicht lange auf sich warten. Trump kritisierte die Entscheidung als „Beleidigung“ von 75 Millionen Wählern, die für ihn bei der Präsidentenwahl im November gestimmt hätten. „Sie sollten nicht damit durchkommen, dass sie zensieren und zum Schweigen bringen - und am Ende werden wir siegen.“ Trump wiederholte dabei abermals seine nie mit Fakten untermauerte Behauptung, dass die Wahl manipuliert gewesen sei. In einer weiteren Mitteilung legte Trump nach und schrieb, wenn er wieder im Weißen Haus sei, dann werde es nicht mehr - „auf dessen Wunsch“ - Abendessen mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg und dessen Ehefrau geben. (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © MANDEL NGAN/afp

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